Doppelschicht ohne PausenzeitSamstag kommt Hamm, Sonntag nach Dinslaken

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Die Ratinger Ice Aliens müssen gleich zweimal an zwei Tagen ran. Am Samstag, 2. Januar, 20 Uhr, sind die Hammer Eisbären am Sandbach zu Gast. Tags darauf geht es um 19 Uhr zu den Dinslakener Kobras.

Die Gäste aus Hamm müssen sich qualitativ nicht verstecken, sondern werden absehbar um den Meistertitel mitspielen. Insbesondere die beiden finnischen Spieler Lari Mäkijärvi und Mikael Paunio sprühen vor Ehrgeiz über und gaben in einem Zeitungsinterview ihre eindeutige Marschrichtung für die Endrunde vor: „Dann wollen wir besser sein als Ratingen, mit den Eisbären Meister werden.“ Der Tabellendritte der Hauptrunde hat sich also einiges vorgenommen. Allerdings starteten die Eisbären zunächst mit einer schwer verdaulichen Niederlage gegen die Eisadler Dortmund in die Endrunde, denn eine 3:0-Führung reichte nicht, um als Sieger vom Eis zu gehen. Vor rund 1000 Schlachtenbummlern musste sich die Galonska-Truppe zum Schluss in eigener Halle mit einem schmerzhaften und „bitterbösen“ 4:6 geschlagen geben. Daher ist am Ratinger Sandbach jetzt erst recht wieder ein sportlicher „Kampf bis aufs Messer“ zu erwarten, denn das Team von Lippe-Hockey Hamm wird nicht nur diese Scharte auswetzen wollen.

Spiele gegen die Dinslakener Kobras sind weder etwas für zart besaitete Gemüter noch schwache Nerven, denn wenn Aliens gegen Kobras antreten, geht es regelmäßig richtig zur Sache. In den beiden Hauptrundenspielen behielten die Außerirdischen jeweils die Nase vorn, was die „Giftzähne“ der Kobras aber nicht stumpf werden ließ: Dinslaken kündigt vor diesem Spiel an, jetzt die erste Mannschaft sein zu wollen, „die den Ratingern eine Niederlage nach sechzig Minuten beibringt.“ In die Endrunde starteten die „Schlangen“ auf jeden Fall schon einmal mit einem – wenn auch knappen – Sieg gegen die Luchse Lauterbach. Die züngelnde Equipe vom unteren Niederrhein egalisierte dabei einen Drei-Tore-Rückstand, ging gegen die Nordhessen sogar in Führung, um vor dem Ende der regulären Spielzeit doch noch den 4:4-Ausgleich eingeschenkt zu bekommen. Alles in allem waren dann 16 Penaltys nötig, um den Dinslakenern schlussendlich den Zusatzpunkt gegen die Lauterbacher Raubkatzen zu bescheren.

Bei ihrem Vorhaben haben die Gastgeber aber eventuell einen Vorteil auf ihrer Seite, denn am Wochenende müssen sie nur ein Spiel absolvieren, weil das sehr schwere Samstagsspiel bei den Dortmunder Eisadlern auf einen anderen Termin verlegt wurde. Die Kobras gehen also ausgeruht in das Match gegen Ratingen.

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