Dinslakener Kobras unterliegen Krefelder DNL-TeamReichlich Arbeit für Milan Vanek

(Foto: Dinslakener Kobras)(Foto: Dinslakener Kobras)
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Während die Seidenstädter schon rund drei Wochen auf dem Eis standen und sechs Spiele Vorsprung hatten, war es für die Dinslakener Mannschaft der Abschluss ihrer ersten Trainingswoche der Saison, die außer am Samstag täglich drei Stunden knochenharte Übungen auf und neben dem Eis beinhaltete. Den Willen, ein Tor zu erzielen, konnte man der Truppe von Trainer Milan Vanek wahrlich nicht absprechen. Doch zum einen scheiterte man an einem ausgezeichneten gegnerischen Goalie Albrecht, zum anderen an der eigenen mangelnden Chancenverwertung.

Abgezockt, so wie die Großen, dagegen der Auftritt der Mannschaft von Elmar Schmitz. Immer wieder wurden die Pässe der Kobras antizipiert, dann der Passweg zugestellt, um im Anschluss selbst zum Halali zu blasen. Mit zunehmender Spielzeit verließen dann die Hausherren die Kräfte, die harte Trainingswoche forderte ihren Tribut. Und so konnten die Krefelder am Ende das Ergebnis auf 7:0 schrauben Dabei. waren die Eisenrohre des Tores noch Kobrafans, denn zweimal verhinderten sie einen höheren Endstand. Auf der anderen Seite hatten aber auch die Dinslakener den Ehrentreffer verdient. Diverse Chancen dazu hatten sie sich allemal erarbeitet.

Bei dieser Begegnung wurden die Kobras von diversen Tryout-Spielern unterstützt. Nicht mehr wiedersehen werden die Dinslakener Fans die beiden Tschechen Lukas Finsterle und Stepan Kuchynka. „Sie haben leider unseren Ansprüchen nicht genügt, so dass sich unsere Wege wieder getrennt haben“, zieht Thomas Esser, der sportliche Leiter der Kobras, Bilanz. „Alle anderen werden wahrscheinlich auch in der nächsten Woche beim Training sein und am Sonntag gegen Moers auflaufen“, wagt er einen Ausblick aufs kommende Wochenende.

„Ich habe den Jungs gesagt, dass mir das Ergebnis nicht so wichtig ist. Es ist in erster Linie wichtig, dass unser Konzept so schnell wie möglich umgesetzt wird, dann werden wir auch gute Ergebnisse erzielen. Dies wird natürlich seine Zeit brauchen. Dass das Resultat heute so hoch ausgefallen ist, hat natürlich auch mit der harten Trainingswoche zu tun, aber auch andere Fehler sind mir aufgefallen. Zum Beispiel ist die Lücke zwischen der Verteidigung und den Sturmreihen teilweise einfach zu groß gewesen und die Jungs kommunizieren auf dem Eis zu wenig miteinander. Daran müssen wir in Zukunft arbeiten“, konstatiert der Dinslakener Übungsleiter. „Dennoch ist der Sieg der Gäste hochverdient. Schade, dass es für uns nicht zu einem Treffer gereicht hat. Den hätten wir natürlich den Fans gerne geboten. Das werden wir hoffentlich nächsten Sonntag nachholen“, gibt sich Milan Vanek optimistisch. Tore für Krefeld: Kiedewicz (3), Schaaf, Sperling, Rutkowski, Tillmann.

Am Sonntag um 19 Uhr spielen die Kobras zu Hause gegen die Black Tigers Moers.

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