Dinslakener Kobras unterliegen im KellerduellErfolg für die Lauterbacher Luchse

Trotz einer 2:0-Führung mussten sich die Dinslakener Kobras den Lauterbacher Luchsen mit 2:3 geschlagen geben. (Foto: Dinslakener Kobras)Trotz einer 2:0-Führung mussten sich die Dinslakener Kobras den Lauterbacher Luchsen mit 2:3 geschlagen geben. (Foto: Dinslakener Kobras)
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Gegenüber vieler legendärer Vergleiche konnte man dem gestrigen Aufeinandertreffen nicht den Stempel „spektakulär“ aufdrücken. Einzig die Anfahrt hatte wegen eines enorm hohen Verkehrsaufkommens, unzähliger Baustellen und Umleitungen das Prädikat „außergewöhnlich“ verdient, so dass das Eröffnungsbully erst mit einstündiger Verspätung stattfand.

Doch dies war den mit nur elf Feldspielern und einem Torwart angereisten Dinslakenern auch völlig wurscht. Drei Punkte sollten her. Dennoch stand man am Ende erneut mit leeren Händen da. Und dies trotz eines souverän geführten ersten Drittels. So abgeklärt und überlegen hatten die Kobras noch kein Drittel in dieser Saison gestaltet. Gegen einen völlig verunsicherten Gegner erarbeitete man sich deutlich die Oberhand, kreierte gute Möglichkeiten und konnte diese auch auf die Anzeigetafel bringen. Michal Plichta war der Doppeltorschütze, der seinen Farben eine zunächst beruhigende 2:0-Führung bis zur ersten Pause bescherte.

Doch die Gastgeber reagierten. Ab dem Mittelabschnitt setzten die Luchse die Dinslakener mit aggressivem Forechecking immer wieder unter Druck und die Kobras taten sich schwer, den Puck geordnet aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus zu bugsieren. Es häuften sich die Abspielfehler im eigenen Verteidigungsdrittel und die Zuordnungen wurden durcheinandergewirbelt. Diesen Zustand nutzten die Hausherren dann ihrerseits zu drei Treffern.

Im Schlussabschnitt agierten die Giftschlangen wieder druckvoller, aber gegen das Abwehrbollwerk der Luchse, die ihrerseits nun eine deutlich defensivere Variante wählten und sich aufs Kontern verlegten, konnten sich die Gäste nicht mehr entscheidend durchsetzen, so dass die letzten 20 Minuten eine Nullnummer blieben.

Somit verbleibt man seitens der Niederrheiner auf dem letzten Tabellenplatz, nur der Abstand nach oben hat sich seit gestern auf vier Punkte vergrößert.

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