Dinslakener Kobras treffen auf die Lauterbacher LuchseBeim Tabellenletzten sollen weitere Punkte her

(Foto: Dinslakener Kobras)(Foto: Dinslakener Kobras)
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Vom Tabellenstand her reisen die Kobras als Favorit an den Vogelsberg. Doch die derzeitige Platzierung der Luchse spiegelt nicht das derzeitige Leistungsvermögen der Vogelsberger wider. Die letzten Spiele verlor das Team von Thomas von Euw teilweise nur denkbar knapp und wusste immer mit einer ansprechenden Leistung zu überzeugen. Nur zu mehr Punkten auf der Habenseite im Kampf um die Play-offs hat es bislang noch nicht gereicht. Um die Play-off-Plätze doch noch zu erreichen, haben die Verantwortlichen der Luchse noch mal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Für den kroatischen Stürmer Marco Sakic, von dem sich die Luchse trennten, holte man den US-Amerikaner Robert „Bobby“ Sokol. Der 25-jährige Außenstürmer wechselt aus der nordamerikanischen Collegeliga NCAA III, in der er für das Hobart College auflief und in 100 Spielen auf 71 Punkte kam, an den Vogelsberg. Von ihm erhoffen sich die Luchse weitere Impulse im Spiel nach vorne, die er schon in seinem ersten Einsatz im Lauterbacher Trikot geben konnte. Bei der knappen Niederlage gegen die Neuwieder Bären steuerte er eine Vorlage und ein Tor bei.

Doch nicht nur auf den Lauterbacher Neuzugang sollten die Kobras ein Auge haben. Auch der restliche Kader der Luchse weiß durch seine Lauf- und Kampfbereitschaft zu überzeugen und gibt sich bis zum Spielende nie auf. Die beiden bisherigen Begegnungen der beiden Teams waren immer ausgeglichen und gingen jeweils knapp an die jeweilige Heimmannschaft. Das wollen die Kobras dieses mal gerne ändern und mit dem Schwung aus den letzten Spielen aus dem Luchsbau so viele Punkte wie möglich mitnehmen. Auch wenn es diesmal nicht so einfach wird, denn den Kobras werden neben Tom Giesen, mit Alexander Brinkmann, Joey Menzel und Kevin Wilson mindestens drei weitere Akteure fehlen. Doch die Dinslakener haben in dieser Saison schon bewiesen, dass sie auch mit einem kleinen Kader starke Auftritte haben und punkten können. Dies wird auch nötig sein, um den sechsten Platz, den die Kobras derzeit belegen, zu verteidigen. Denn die Soester Boerdeindianer sind den Giftschlangen dicht auf den Fersen.    

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