Dinslakener Kobras siegen auch in WiehlVersöhnlicher Abschluss

Die Dinslakener Kobras gewannen in Wiehl. (Foto: Dinslakener Kobras)Die Dinslakener Kobras gewannen in Wiehl. (Foto: Dinslakener Kobras)
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Aufgrund der vielen Verletzten und Erkrankten und damit nur mit einem vergleichsweise kleinen Kader und mit nur einem Goalie war eine Gala-Vorstellung der Giftschlangen nicht zu erwarten. Dennoch erspielten sie sich einen komfortablen Vorsprung heraus, der zwar am Ende etwas schrumpfte, aber dennoch ungefährdet war.

Das Spiel begann etwas zähflüssig, die Kobras kreierten ihre Möglichkeiten, doch plötzlich war die fehlende Toreffizienz wieder ein Thema. Erst Philipp Heffler, der in der zehnten Minute an der gegnerischen blauen Linie einen Pass von Dennis Appelhans aufnahm, halblinks Richtung Tor skatete und mit einem halbhohen Rückhandschlenzer die verdiente Führung der Gäste perfekt machte. Die Giftschlangen drückten weiter auf das Gehäuse der Penguins und es war Nicholas Kanak vorbehalten, die schwarze Hartgummischeibe in der 18. Spielminute aus dem Gewühl heraus über die Linie zu drücken. Beim Stand von 2:0 aus Sicht der Kobras ertönte erstmalig die Sirene.

Der zweite Spielabschnitt gestaltete sich dann schon etwas ausgeglichener, weil die Vanek-Truppe den Gegner durch genommene Strafzeiten mit ins Spiel holte. Denn gerade beim Überzahlspiel merkt man, wie eingespielt der Dinslakener Gegner ist. Da läuft der Puck schnell und flüssig zwischen den Akteuren hin und her und es war in nahezu jedem Aufbau eine Torgefahr für die Kobras gegeben. So geschehen in der 22. Spielminute, als die Hausherren den 1:2-Anschlusstreffer markierten. Fortan waren die Penguins besser in der Partie, doch die Vanek-Truppe ließ sich den Schneid nicht abkaufen und verschafften sich durch Treffer von Martin Beneš und Dennis Appelhans bis zur 37. Minute eine zunächst beruhigende Drei-Tore-Führung. Übrigens wurden auch diese beiden Treffer in Überzahl markiert. Doch die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten noch in Minute 37 auf 2:4.

Das letzte Drittel war dann das der Hausherren. Dies lag wohl zum einen daran, dass sich die Dinslakener etwas zurückgenommen hatten, gleichzeitig wollten die Hausherren ihren Zuschauern noch etwas bieten und forcierten ihr Bemühungen. Zunächst war aber wieder Martin Beneš an der Reihe, das Ergebnis auf der Anzeigetafel zu verändern. Mit einem Schlenzer ins kurze Kreuzeck sorgte er in der 44. Spielminute mit dem Spielstand von 6:2 für die Vorentscheidung. Die beiden Treffer der Penguins in der 46. und 48. Spielminute zum 4:6-Endstand waren sicherlich verdient, andererseits auch nicht mehr als Ergebniskosmetik.


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