Dinslakener Kobras siegen auch beim Neusser EVKlarer 8:3-Erfolg

(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)
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Die Kobras begannen im ersten Drittel druckvoll und gingen bereits in der achten Minute durch Philipp Heffler mit 1.0 in Führung. In der elften Minute erhöhte Michal Plichta auf 2:0 für die Kobras. Danach ließ man es etwas ruhiger angehen und der Gastgeber kam zu einigen guten Chancen, aber Dennis Kohl im Tor der Kobras reagierte zweimal glänzend, als die Neusser Fans den Torschrei schon auf Lippen hatten. Mit der 2:0-Führung für die Kobras ging es in die erste Pause.

Die Gastgeber kamen deutlich frischer aus der Kabine und erzielten bereits in der 22. Minute durch Sven Schiefner den 1:2-Anschlusstreffer in Überzahl, denn Tim Cornelißen saß auf der Strafbank. In der 27. Minute saß Michal Plichta draußen und und David Bineschpayouh brachte aus dem Gewühl heraus den Puck irgendwie an Dennis Kohl vorbei zum 2:2 ins Tor. Als in der 34.Minute Philipp Heffler auf die Strafbank musste, witterten die Neusser Morgenluft, vielleicht ein wenig zu offensiv gingen sie dieses Powerplay an, denn der aufmerksame Leon Taraschewski spritzte dazwischen, schnappte sich den Puck und raste alleine auf Goalie Ken Passmann zu und ließ diesem keine Chance. Mit 3:2 für die Kobras ging es dann auch in die Kabine.

Als Michal Plichta gleich zu Beginn des letzten Drittels bereits die 4:2-Führung für die Kobras erzielte, dachten nicht wenige, dass das Spiel jetzt gelaufen wäre. Aber Neuss wäre nicht Neuss, wenn man nicht mit unbändiger Kampfkraft (und wieder in Überzahl) zum 3:4-Anschluss kam. Aber spätestens nach dem 5:3 durch Stefan Dreyer war der Wille der Gastgeber gebrochen und so konnten Marvin Linse, Jesse Parker und Petr Macaj (mit seinem ersten Saisontreffer) das Ergebnis noch auf 8:3 schrauben.

Trainer Milan Vanek war nach dem Spiel mit seiner Mannschaft – abgesehen vom zweiten Drittel – zufrieden und lobte vor allem die zahlreichen mitgereisten Kobras-Fans, die über das ganze Spiel ihr Team lautstark anfeuerten und am Ende acht Tore und einen tanzenden Dennis Kohl auf dem Eis bejubeln durften.

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