Dinslakener Kobras in wichtige Entscheidungen involviertShowdown um die Play-off-Plätze

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Am Freitag, 16. Februar, um 20 Uhr spielt die Sikorski-Truppe auswärts bei den Neuwieder Bären. Diese wären nach jetzigem Stand auch der Viertelfinalgegner der Dinslakener. Allerdings können sich viele Variationen ergeben. Fest steht aber, dass die Kobras im Viertelfinale entweder auf Herford, Neuwied oder Ratingen treffen werden. Dies entscheidet sich möglicherweise erst am Sonntag nach Spielschluss. Doch auch das Sonntagsspiel hat es für Timothy Tanke & Co. in sich. Man erwartet den Tabellenvorletzten aus Lauterbach und könnte das Zünglein an der Waage sein, ob Lauterbach oder Neuss den Gang in die Relegation antreten muss. Für die Kobras selbst wird dies der Tag sein, an dem man Gewissheit erlangt, ob man die Hauptrunde als Tabellensechster abschließt oder sich noch von der Soester EG verdrängen lassen muss.

Von außen betrachtet muss man feststellen, dass sich die Leistungen der Neuwieder Bären stabilisiert haben. Zwar kommt man bei den Resultaten an die ganz Großen der Liga noch nicht heran, erlaubt sich aber gegen die vermeintlich Kleinen auch keine Ausrutscher mehr. Diese Art, sich durch die Liga zu kämpfen, versetzt sie in die Lage, zum Ende der Hauptrunde noch den Tabellenzweiten Herford abpassen zu können, allerdings droht ihnen bei Ausrutschern, dass sie von den Ratinger Ice Aliens überholt werden. Um im Rennen um die Meisterschaft lange Zeit Heimrecht zu besitzen, werden die Bären deshalb in den verbleibenden zwei Partien alles geben.

Krystian Sikorski sieht die Chancen bei 50:50. „Wir haben in dieser Saison inzwischen gegen alle Mannschaften in unserer Liga gepunktet. Wir sind derzeit auf dem höchsten Leistungsstand in dieser Saison. Das Erreichen der Play-offs ist das Maximum, was man von dieser Mannschaft erwarten darf. Sollte es noch weiter als das Viertelfinale gehen, wäre dies schon eine kleine Überraschung. Und sollte Neuwied unser Gegner im Viertelfinale sein, sehe ich es so: Neuwied ist zwar favorisiert, aber wir werden uns keinesfalls verstecken“, wagt der Dinslakener Übungsleiter schon einmal einen Blick voraus.

Ob die Kobras erst einmal am Freitag dagegenhalten können, wird sich am 16. Februar um 20 Uhr entscheiden. Eigentlich sollte Sven Linda, dessen Sperre dann abgelaufen ist, sowie Tom Giesen, der seine schwere Verletzung auskuriert hat, wieder am Start sein. Doch den Kapitän plagt derzeit eine starke Erkältung, die ihn derart stark behindert, dass es für ihn keinen Sinn macht, mit nach Neuwied zu reisen, geschweige denn zu spielen. Ob Linda am Sonntag wieder mit an Bord ist, so dass er wieder gegen Lauterbach eingreifen kann, bleibt abzuwarten. „Wenn er sich nicht zu 100 Prozent fit fühlt, werde ich ihn nicht einsetzen. Wir brauchen ihn dringender in den Play-offs“, stuft sein Trainer einen Einsatz seines Mannschaftsführers am Sonntag als eher unwahrscheinlich ein. Ansonsten kann Coach Sikorski bis dato aus dem Vollen schöpfen, so dass die Giftschlangen der Begriff „Rumpftruppe“ an diesem Wochenende erspart bleibt. 

Am Sonntag könnten die Kobras mit Sieg oder Niederlage zusätzlich dazu beitragen, wer in die Relegation gehen muss: Lauterbach oder Neuss. Zwar haben die Luchse aktuell drei Punkte und vier Tore Vorsprung vor dem Team vom Südpark, es sind für beide Mannschaften allerdings auch noch sechs Punkte zu vergeben. So oder so, kein Selbstläufer für die Kobras. Denn die Vogelsberger haben mit ihren beiden letzten Verpflichtungen einen Glücksgriff getan. Insbesondere ihre 1. Sturmreihe hat dadurch deutlich an Durchschlagskraft gewonnen. Dafür sorgen derzeit der Amerikaner Robert Sokol, der in neun Spielen zwölf Tore und 13 Vorlagen erzielt hat. Genauso beeindruckend sind die 18 Tore und 14 Vorlagen von Jan Hammerbauer, der seit 18 Spielen das Luchse-Trikot trägt. „Auch am Sonntag werden wir alles geben, und nicht „just for fun“ spielen. Das sind wir den Neussern und unseren eigenen Fans schuldig“, beugt der Dinslakener Eishockeylehrer allen Spekulationen vor, dass die Mannschaft im Gefühl eines sicheren Play-off-Platzes nicht so ganz bei der Sache wäre.

Ein kleines Rahmenprogramm wird diese Partie umgeben. So wird an diesem Abend nicht nur bekanntgegeben, wer von den Fans zum „Spieler der Saison“ gewählt wurde, es wird auch mindestens ein Spieler verabschiedet, der an diesem Abend letztmalig die Giftschlangenhaut überzieht und im Anschluss die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängt. Spielbeginn am 18. Februar ist – wie immer sonntags – um 19 Uhr.

Neuzugang aus Krefeld
Jendrik Allendorf komplettiert Neuwieder Torhüter-Trio

​Seine Regionalliga-Feuertaufe liegt gut anderthalb Jahre zurück. Der Neusser EV muss Mitte Januar 2017 bei der EG Diez-Limburg spielen, ohne seine etatmäßige Nummer...

Auftakt bei großer Hitze
Ratinger Ice Aliens starten ins Sommertraining

​Am Dienstag starteten die Ratinger Ice Aliens in die Vorbereitung für die Regionalliga-Saison 2018/19. ...

Weiteres Vorbereitungsspiel terminiert
Jan-Niklas Linnenbrügger verlässt den Herforder EV

​Die Fans der Herforder EV bekommen noch ein weiteres Vorbereitungsspiel in der Eishalle „Im kleine Felde“ geboten. Denn am 21. September um 20.30 Uhr treffen die Ic...

Rückkehr nach Eishockey-Pause
Dinslakener Kobras verpflichten Lukas Möllenbeck

​Stürmer Lukas Möllenbeck wird in der kommenden Saison für die Dinslakener Kobras in der Regionalliga West auf Torejagd gehen. ...

Der erste Neuzugang
Tommy Kuntu-Blankson verstärkt die Ice Dragons

​Mit dem 25-jährigen Tommy Kuntu-Blankson präsentieren die Herforder Ice Dragons ihre erste Neuverpflichtung. Der 1,85 Meter große und 87 Kilogramm schwere, pfeilsch...