Dinslakener Kobras im Endspurt der HauptrundeSpiele gegen Ratingen und Dortmund

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Am Freitag empfangen sie den Dauerrivalen Ratinger Ice Aliens, am Sonntag geht’s dann letztmalig zu den Eisadlern nach Dortmund.

Am Freitag treffen in er Schlangengrube zwei Mannschaften aufeinander, die sich beide am letzten Spieltag wohl nicht mit Ruhm bekleckert haben und auf Wiedergutmachung sinnen. Bekannterweise hatten die Giftschlangen beim damaligen Tabellenletzten, dem Neusser EV, mit 3:5 das Nachsehen, das 1:9 der Ratinger gegen die Bären aus Neuwied scheint zumindest für Außenstehende in der Höhe doch schon überraschend.

Denn wer sich an das letzte Spiel der Kobras in Ratingen erinnert, weiß, wozu die Außerirdischen imstande sind. Fast 40 Minuten lang war dies ein Spiel auf ein Tor, nämlich auf das von Justin Schrörs und die Dinslakener mussten neben ihrem Defensivgeschick auch schon eine gehörige Portion Glück in Anspruch nehmen, um nach Spielschluss alle drei Punkte mit in die Schlangengrube nehmen zu können.

Für die Aliens ist dies möglicherweise eine der letzten Chancen, im Fernduell mit den Neuwieder Bären einen Angriff auf den dritten Tabellenplatz zu starten; zumal man nicht weiß, wie viele Spiele aufgrund der Pandemie überhaupt noch bis zum Ende der Hauptrunde zustande kommen werden. Verzichten muss Trainer Fuchs dabei mit Sicherheit auf die Dienste seines Stürmers Benjamin Hanke, der sich am letzten Spieltag gegen Neuwied eine Matchstrafe einhandelte und somit gesperrt sein dürfte.

Zeitgleich brauchen aber auch die Kobras im Moment jeden Punkt, um nicht doch noch im Schlussspurt die wiedererstarkten Neuwieder Bären an sich vorbeiziehen lassen zu müssen. Denn dies würde bedeuten, dass man im Halbfinale das Heimrecht verwirkt hat. Daher hoffen die Giftschlangen am kommenden Freitag auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Los geht’s in der Schlangengrube um 20 Uhr.

Zwei Tage später gastiert man letztmalig in dieser Spielzeit bei den Dortmunder Eisadlern. Eine Partie, bei der ein Sieg für die Kobras Pflicht ist, zumal die Westfalen nach einigen Coronafällen gerade erst wieder das Training aufnehmen konnten. Andererseits können sie ganz befreit aufspielen, denn mit den Play-offs haben sie wohl nichts mehr zu tun.  Dementsprechend wird die Partie für die Vanek-Truppe mal wieder in erster Linie eine Kopfsache. Spielbeginn an der Strobelallee ist um 19 Uhr.

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