Dinslakener Kobras gewinnen in der Overtime gegen WiehlSieg im letzten Quali-Spiel

Dinslaken2015Dinslaken2015
Lesedauer: ca. 1 Minute

Im Eröffnungsdrittel dominierten die Giftschlangen ihren Gegner, erarbeiteten sich auch einige Hochkaräter, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. In der 25. Spielminute war der Bann dann gebrochen. Philipp Heffler ließ die Besucher durch seinen Führungstreffer erstmalig jubeln. Als Stefan Dreyer knapp fünf Minuten später eine Zwei-Tore-Führung herstellte, schien es den Gang zu gehen, den sich alle, die es mit den Giftschlangen hielten, vor der Partie ausgemalt hatten. Doch der Überzahltreffer von Yannick Beste dämpfte erst einmal die Euphorie auf den Dinslakener Rängen. In den verbliebenen knapp vier Minuten des Drittels sollte kein weiterer Treffer fallen.

Das sollte sich allerdings im Schlussdrittel ändern. Es ist nicht überliefert, was Penguins-Coach Andreas Lupzig seinen Männern in der zweiten Drittelpause mit auf den Weg gegeben hatte, doch die Grau-Blauen wurden von Minute zu Minute beherrschender. Zwar sah es zunächst sehr gut aus, als Martin Beneš trotz Unterzahl Wiehls Goalie Pfalz zum zwischenzeitlichen 3:1 überwinden konnte, doch noch während derselben Strafzeit verkürzten die Gäste wiederum auf 2:3. Da waren knapp 45 Minuten gespielt. Jetzt hatten sie sich die zweite Luft geholt und drängten auf den Ausgleich. Lucas Eckardt im Tor der Hausherren konnte sich nun über Arbeit nicht beklagen; noch in Drittel eins war er nahezu beschäftigungslos. Und die Gäste schafften es, sich zu belohnen. Gut vier Minuten vor der Schlusssirene erzielten sie den 3:3-Ausgleich. Da in der Restzeit auf keiner Seite ein weiterer Treffer fiel, ging es in die Verlängerung.

Nach 2:45 Minuten in der Overtime war es Pawel Kuszka, der den Puck ins gegnerische Gehäuse einarbeitete und damit die Dinslakener Mannschaft inklusive Anhang mit einem Jubelschrei erlöste.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!