Dinslakener Kobras gewinnen beim TuS WiehlKleine Serie hält

Die Kobras setzten sich beim TuS Wiehl durch. (Foto: Dinslakener Kobras)Die Kobras setzten sich beim TuS Wiehl durch. (Foto: Dinslakener Kobras)
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Damit haben die Niederrheiner ihren zweiten Tabellenplatz in der Gruppe A der Qualifikationsrunde gefestigt. Die Dinslakener sind als Favorit in diese Begegnung gestartet, doch angesichts von wieder einmal neun Ausfällen schrumpfte der Favoritenstatus schon erheblich. Im Nachgang bezeichnete Trainer Milan Vanek die Partie als Arbeitssieg und anders konnte man das zuvor Gesehene auch nicht deuten. Erst im letzten Drittel konnten die Gäste die Weichen auf Sieg stellen. Zuvor waren die Führungen wechselseitig.

Es begannen die Hausherren mit dem Toreschießen in der fünften Spielminute. Zwei Zeigerumdrehungen später konnte Martin Beneš zum 1:1 ausgleichen, doch die Penguins blieben gefährlich. In der zehnten und zwölften Spielminute wurden sie für ihre Bemühungen belohnt und eroberten die Spielführung zurück. Kristof Kelsch vermochte mit seinem 3:2 die Kobras noch einmal heranzuführen, doch zu mehr sollte es im ersten Abschnitt nicht reichen.

Der wohl schönste Treffer des Tages aus Dinslakener Sicht war der 3:3-Ausgleich und ereignete sich in der 26. Spielminute. Tristan Pfeifer eroberte im eigenen Verteidigungsdrittel an der Bande durch gutes Backchecking die Hartgummischeibe, tanzte auf engsten Raum zwei Gegenspieler aus und schickte mustergültig Youngster Lias Töbel auf die Reise. Der lief einige Meter mit dem Puck und bedankte sich bei seinem Mitspieler, indem er diesen dann unhaltbar unters Dach des Wiehler Tors hämmerte. In der 27. Spielminute sorgte Martin Beneš mit dem 4:3 für die erneute Dinslakener Führung. Doch auch diese währte keine drei Spielminuten, dann konnten die Hausherren wieder ausgleichen. In der 37. Spielminute nutzte Phillip Heffler eine einfache Überzahlsituation zum 5:4, doch erneut vermochten die Penguins bis zur zweiten Pause egalisieren.

Der letzte Abschnitt gehörte dann ganz und gar den Gästen; zumindest was die Torausbeute betrifft. Denn Justin Schrörs, der von Coach Vanek über die gesamten 60 Spielminuten das Vertrauen bekam, hatte sich mit zunehmender Spieldauer gefangen. Bei den ersten Gegentreffern machte Dinslakens Neuzugang nicht immer eine glückliche Figur, was nach eineinhalbjährigen Aussetzen verständlich sein sollte. Doch nicht umsonst endete der letzte Abschnitt 3:0 für die Gäste. Neben Schrörs, der nun keinen weiteren Treffer mehr zuließ, waren als Torschützen Nils Cleven, Stefan Dreyer und nochmals Philipp Heffler erfolgreich.

Das Verletzungspech der Kobras reißt im Übrigen weiterhin nicht ab. Pawel Kuszka, gerade erst nach einer mehrwöchigen Verletzung wieder in den Kader zurückgekehrt war, hat sich erneut eine Verletzung zugezogen, die ihn wahrscheinlich zu einer weiteren mehrwöchigen Pause zwingen wird.

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