Dinslakener Kobras feiern erneuten Sieg in Frankfurt6:2-Sieg gegen den Löwen-Nachwuchs

(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)(Foto: Simone Neuhaus/Dinslakener Kobras)
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Auf dem Außenring der Frankfurter Eishalle waren die Kobras von Beginn an das agilere Team und hatten die Chancen auf Ihrer Seite. Nach dem Jesse Parker vorher noch knapp verpasste, war es in der sechsten Minute Tobias Esch, der einfach mal trocken abzog und der Puck schlug zur 1:0-Führung für die Kobras ins Frankfurter Netz ein. Übrigens der erste Treffer für Esch im Trikot der Kobras. Und auch danach blieben die Kobras am Drücker und drängten die Frankfurter in deren eigenes Drittel. Chancen quasi im Minutentakt, doch nur Philipp Heffler konnte einen weiteren Treffer für die Kobras erzielen.

Im zweiten Drittel wurden die Gastgeber mutiger und dadurch auch druckvoller. Marvin Frenzel stand nun öfter im Mittelpunkt und brachte die Hausherren mit einigen guten Paraden schier zur Verzweiflung. Beinahe bezeichnend, dass ausgerechnet ein Sonntagsschuss dann doch den Weg in sein Tor fand. David Lademann hatte einfach mal abgezogen und der Puck flog an Freund und Feind vorbei ins Tor. Aber trotz dieses Tores blieben die Kobras das tonangebende Team, einzig die vielen Torchancen wurden nicht genutzt. Nach dem zweiten Drittel hätten die Kobras weitaus höher als nur 2:1 führen müssen.

Dass sich so was  im Sport meist rächt, erlebten die Kobras im letzten Drittel. Hatte Stefan Dreyer eben noch den Pfosten des Frankfurter Tores getroffen, war es fast im Gegenzug der Frankfurter Lademann, der ebenfalls den Pfosten des Dinslakener Gehäuses traf. Nur fiel der Puck hier seinem Mitspieler Max Frank vor die Kelle, der selbige nur noch hinhalten musste und somit stand es 2:2. Nicht dem Spielverlauf entsprechend, aber den Frankfurtern konnte es egal sein.

Aber wie schon am Freitag in Lauterbach war der Ausgleich auch diesmal der Wecker für die Kobras, die nun auch ihre Torchancen konsequent ausnutzten. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich konnte Alex Zaslavski die erneute Führung der Kobras erzielen. Damit war der Wille der Gastgeber gebrochen und so konnten Stefan Dreyer, Jesse Parker und Philipp Heffler das Ergebnis mit 6:2 doch noch recht deutlich gestalten.