Dinslakener Kobras fahren den nächsten Sieg ein4:2 gegen Neuwied

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Denn diese hatten gestern Abend spielfrei, weil es bei ihrem Gegner, dem Neusser EV, einige Coronafälle gab.

Die Dinslakener begannen die Partie spielbestimmend, das erste Drittel gehörte ganz klar den Hausherren. Allerdings kam man trotz sehr guter Einschussmöglichkeiten nicht über einen Treffer durch Martin Beneš in der 18. Spielminute bei einfacher Überzahl hinaus, doch die Gäste überzeugten durch gute Defensivarbeit und Felix Köllejan im Neuwieder Gehäuse zeigte auch gestern Abend, warum man ihn zu den starken Goalies in der Regionalliga zählen muss.

Scheinbar fehlte es bei der Vanek-Truppe unmittelbar nach Wiederbeginn im Mittelabschnitt etwas an Konzentration, denn nach nur 18 Sekunden musste auch Justin Schrörs erstmalig hinter sich greifen. Dieser Treffer gab den Bären einen großen Schub Auftrieb und von da an stellten sie unter Beweis, warum sie eigentlich auf einem besseren Tabellenplatz positioniert sein sollten. Nun hatten die Gäste mehr Spielanteile, zeigten sich einsatzfreudig und laufbereit und die Niederrheiner hatten so ihre liebe Mühe, sich den Angriffen zu erwehren.  Doch trotz der Überlegenheit waren die Gäste nicht zwingend genug, um daraus auch ergebnistechnisch Kapital zu schlagen – zumindest zunächst. Im Gegenteil: Die Tatsache, dass sie nun immer offensiver agierten, schaffte Kontermöglichkeiten für die Kobras. Und in der 39. Spielminute war es dann soweit. Martin Beneš konnte Köllejan zum zweiten Mal in der Partie überwinden.

Der Schlussabschnitt war eine Blaupause des Mitteldrittels. Spielerisch überlegene Gäste trafen auf eine Kobra-Defensive, die sehr gut funktionierte und in der Justin Schrörs seinen Vorderleuten den nötigen Rückhalt gab. Seitens der Hausherren verlegte man sich – gezwungenermaßen – in erster Linie aufs Kontern und war damit erfolgreich. Zunächst sorgte Dennis Mensch nach feinem Zuspiel von Kapitän Benni Hüsken und Nils Cleven in der 50. Spielminute mit seinem ersten Tor für die Kobras für Jubel auf den Rängen, knapp 3 Minuten später stellte Marek Malinsky in Unterzahl sogar auf 4:1. Die Gäste versuchten noch einmal alles und konnten sich mit dem 4:2 durch Thorben Beeg gut sechs Minuten vor dem Ende belohnen, doch im Anschluss ließen Dominik Scharfenort & Co. keinen weiteren Treffer mehr zu. Da half auch die Maßnahme von Bären-Trainer Sulak nichts, Felix Köllejan gut zwei Minuten vor dem Ende zugunsten eines sechsten Feldspielers zu opfern.

Am Sonntag (19 Uhr) kommt es nun zum Spitzenspiel zwischen den Dinslakener Kobras und den Füchsen Duisburg. Es gilt die 2G-Regel; 750 Plätze stehen zur Verfügung. 


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