Dinslakener Kobras auch gegen die Eisadler erfolgreich5:2 gegen Dortmund

Dinslaken setzte sich gegen Dortmund durch. (Foto: Dinslakener Kobras)Dinslaken setzte sich gegen Dortmund durch. (Foto: Dinslakener Kobras)
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Die Giftschlangen erwischten den besseren Start und hatten im ersten Abschnitt optisches Übergewicht. Bereits nach 105 Spielsekunden konnte Neuzugang Tim Prothmann Marvin Nickel im Dortmunder Gehäuse erstmalig überwinden. Die Westfalen machten sich durch einige Strafzeiten selbst das Leben schwer, doch die Dinslakener konnten diese Situationen nicht in Tore ummünzen. So dauerte es bis zur 16. Spielminute, ehe Stefan Dreyer mit dem 2:0 der Überlegenheit auch einen Treffer folgen ließ. Bei diesem Spielstand ertönte die erste Pausensirene.

Auch in den zweiten 20 Minuten änderte sich das Bild nicht wesentlich. Und so erzielten Maurice Musga und Sven Schiefner, der mit einem sehenswerten Schlagschuss aus spitzem Winkel ins linke Kreuzeck traf, in der 22, bzw. 37. Spielminute die Treffer drei und vier.

Im Schlussabschnitt schraubten die Dinslakener ihre Bemühungen etwas zurück, sodass vor dem Gehäuse von Justin Schrörs nun mehr Verkehr herrschte. Bereits in der 41. Spielminute deuteten die Westfalen an, dass sie sich nun keinesfalls unter Wert verkaufen wollten und Schlitzohr Kevin Thau beförderte den Puck durch eine Lücke zwischen Torwartschoner und Pfosten vorbei, die eigentlich gar nicht da war. Marek Malinsky stellte in der 51. Spielminute allerdings den alten Abstand wieder her. Dortmunds Treffer Nummer zwei durch Oliver Kraft in der 59. Spielminute war dann allerdings nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Ärgerlich, dass sich in den letzten fünf Minuten noch zwei Dinslakener Akteure verletzten. Sven Schiefner im Zweikampf mit einem Gegenspieler an der Bande (ein Foul war augenscheinlich nicht im Spiel) und Kapitän Benni Hüsken, der bei einer Abwehraktion einen Schlagschuss gegen sein Ohr bekam und anschließend in die Bande krachte. Die Wunde musste mit acht Stichen genäht werden und er wird den Kobras zwei bis drei Wochen fehlen. Ob und wie lange Sven Schiefner ausfällt, stand bei Erstellung dieses Artikels noch nicht fest. Beiden Spielern sei eine gute und schnelle Genesung gewünscht.

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