Dinslakener Kantersieg beschert Platz dreiDinslakener Kobras

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Dabei lief es für die Gäste aus Lauterbach im Vorfeld und während des Spiels nicht optimal. Mit einem Minikader von zwölf Spielern und einem Torhüter angereist, mussten die Luchse auf einige Leistungsträger verzichten. Obendrein verletzte sich Lauterbachs Torhüter im zweiten Drittel, biss aber auf die Zähne und hielt bis zum Spielende durch. Der Verlust von zwei weiteren Spielern durch eine Verletzung und eine Spieldauerstrafe tat da ein Übriges.

Doch der Reihe nach. Von Beginn an waren die Kobras die spielbestimmende Mannschaft und machten deutlich, dass sie es nicht mehr zu einem fünften Spiel kommen lassen wollten. In der fünften Minute eröffnete Timothy Tanke den Torreigen mit seinem Unterzahltor zum 1:0 für die Kobras. Keine zwei Minuten später erhöhte Pierre Klein auf 2:0 für den DEC. Nun ging es Schlag auf Schlag. Durch Tore von Kamil Vavra in der zehnten und Sven Linda in der 17. Minute schraubte Dinslaken den Spielstand auf 4:0. Mit einem Doppelschlag in der letzten Minute des ersten Drittels durch Petr Macaj und Daniel Grabner zum 6:0 sorgten die Kobras schon für eine kleine Vorentscheidung. Allerdings haben die vergangenen Spiele zwischen beiden Team gezeigt, dass man sich auch bei einem größeren Vorsprung seiner Sache nicht zu sicher sein sollte.

Doch die Kobras ließen auch im zweiten Drittel keine Zweifel am Sieg aufkommen und machten da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehört hatten. Gleich in der 21. Minute traf Kamil Vavra erneut für Dinslaken und erhöhte auf 7:0. In der 25. Minute war es wieder Vavra, der für die Kobras zum 8:0 traf. Nur zwei Minuten später setzte Marvin Linse in Überzahl den Torreigen mit seinem 9:0 fort. In der 29. Minute musste Lauterbachs Matthias Matysek nach einem überharten Check an Sebastian Schmitz vorzeitig duschen gehen. Gleichzeitig musste Luchsegoalie Sebastian Grunewald behandelt werden, nachdem er sich wohl ohne große Fremdeinwirkung verletzt hatte. Zunächst sah es nicht gut für ihn aus, doch er biss auf die Zähne und spielte weiter. Die fünfminütige Strafe nutzten die Kobras, um das Ergebnis zweistellig werden zu lassen. Kamil Vavra und Daniel Pleger erhöhten den Spielstand auf 11:0. Dem ließ Sven Linda in der 35. Minute sein Tor zum 12:0 folgen. Zwei Minuten vor der Pause musste auch Sven Linda das Spiel vorzeitig beenden. Er bekam ebenfalls eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Auch für seinen Lauterbacher Gegenüber, den er unabsichtlich verletzte, war Schluß. Er musste mit einer Gesichtsverletzung ins Krankenhaus. Auf diesem Wege gute Besserung von Dinslakener Seite.

Im letzten Drittel schalteten die  Kobras auf Wunsch der Lauterbacher mehrere Gänge zurück, um nicht noch weitere Verletzungen auf beiden Seiten zu riskieren. Beim Stand von 12:0 stand der Sieger schon fest und die dezimierten Luchse wollten das Spiel noch anständig zu Ende bringen. Trotzdem fielen vier weitere Treffer für Dinslaken durch Pierre Klein, Benedikt Hüsken, Sebastian Schmitz und Tim Cornelißen zum Endstand von 16:0.

Nun können die Kobras in die verdiente Sommerpause gehen. Doch ausruhen wird man sich nicht. Hinter den Kulissen wird schon an einer schlagkräftigen Truppe für die kommende Saison gebastelt. In welcher Liga diese dann spielen wird, wird sich zeigen. Denn der erreichte dritte Platz im Regionalligaranking könnte durchaus zur Teilnahme am Oberliga-Spielbetrieb berechtigen. Allerdings plant man momentan eine Bündelung der Oberligen Nord, Ost und West zu zwei und später einer Liga unter DEB-Führung. Welche Rolle dabei die Dinslakener Kobras spielen werden wird spätestens bei der Ligentagung feststehen.

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