Die ersten drei Punkte sind eingefahrenDinslaken setzt sich gegen Grefrath durch

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Dabei sahen die Fans ein Eishockeyspiel, was sich spielerisch nicht unbedingt auf höchstem Niveau bewegte. Was unter anderem daran lag, das beide Teams auf einige Akteure verzichten und entsprechend die Reihen umbauen mussten. Bei den Kobras fehlten neben Tom Gießen unter anderem Benedikt Hüsken, Pierre Klein, Thomas Bläsche und Daniel Grabner.

Wie schon am Freitag gegen Neuss bestimmten die Kobras von Beginn an das Spielgeschehen und hatten schon nach 15 Sekunden die erste Torchance. Doch die Dinslakener Stürmer taten sich in der Folge schwer gegen defensiv eingestellte Grefrather und konnten aus ihrer Feldüberlegenheit kein Kapital schlagen. Zu unpräzise waren bis dato die Dinslakener Zuspiele in die Spitze gewesen. Auf der Gegenseite ließ die Abwehr der Giftschlangen nur wenige Grefrather Möglichkeiten zu. So blieb das erste Drittel torlos.

Das sollte sich im zweiten Drittel schon nach 30 Sekunden ändern, als Daniel Pleger von Michal Plichta auf einen Alleingang geschickt wurde und zum 1:0 für die Kobras traf. Mit der Führung im Rücken wurde auch das Kombinationsspiel der Kobras immer sicherer und sie hatten Mitte des zweiten Drittels mehrere hochkarätige Möglichkeiten, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Doch das von Oliver Nilges gehütete Tor blieb wie vernagelt. Die Strafe für die mangelnde Dinslakener Chancenverwertung folgte auf dem Fuße. Quasi aus dem Nichts erzielte Grefrath in der 36. Minute den Ausgleich, als man eine Unaufmerksamkeit im Aufbauspiel der Kobras nutzte und mit einer der wenigen Möglichkeiten zum Torerfolg kam. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause und beide Teams gingen erneut mit einem Unentschieden in die Kabine.

Im letzten Drittel blieben die Kobras weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, konnten aber bis zur 50. Minute, trotz einiger guter Chancen, keine weiteren Treffer erzielen. Dann schlug die große Stunde der Reihe Brinkmann, Spazier und Dreyer. Sie kombinierten sich mustergültig ins Grefrather Drittel und Stefan Dreyer verwertete ein Zuspiel von Dominick Spazier und Alexander Brinkmann zur 2:1-Führung für die Kobras. Nur drei Minuten später zeigte das Trio eine Blaupause ihres Torerfolges und Stefan Dreyer sorgte mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung. In den letzten Minuten ließen die Kobras nichts mehr anbrennen und fuhren die ersten drei Punkte dieser Saison am Ende verdient ein

Nächstes Wochenende geht es dann Freitag in der heimischen Schlangengrube gegen Ratingen und Sonntag in Neuwied weiter. Keine leichten Aufgaben für die Kobras. Doch was ist schon leicht in dieser ausgeglichenen Liga, wenn man unter die ersten Sechs kommen will.

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