Der Siegeszug der Kobras hält anDinslaken besiegt Soest mit 2:1

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Von Beginn an kontrollierten die Giftschlangen das Spiel, mussten aber erst das richtige Mittel gegen die defensiv eingestellten Soester finden. Das gelang ihnen in der zwölften Spielminute, als Alexander Brinkmann ein Zuspiel von Sebastian Haßelberg in die Soester Maschen haute und das 1:0 für die Kobras markierte. Zwar hatten die Kobras im weiteren Verlauf noch einige gute Möglichkeiten, durften aber erst in der 19. Minute erneut jubeln. Timothy Tanke hielt bei einem Schuss von Michal Plichta einfach mal den Schläger dazwischen und fälschte unhaltbar für Tobias Arndt zum 2:0 ab. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel behielten die Kobras zwar weiter die Oberhand, doch die Bördeindianer setzten nun offensiv mehr Akzente. Allerdings blieben die Soester Angriffe meistens in der Dinslakener Verteidigung hängen. Und wenn mal ein Puck durchkam, war er eine sichere Beute für Felix Zerbe im Dinslakener Tor. Auch die Giftschlangen bissen sich die Zähne am Soester Torwart aus oder blieben in der Soester Verteidigung hängen. So blieb es bis zur Pause beim Zwei-Tore-Vorsprung der Kobras.

Im letzten Abschnitt probierten die Bördeindianern noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen. Die aufopferungsvoll kämpfenden Soester drängten die Kobras immer häufiger ins eigene Drittel und belohnten ihre Aufholjagd in der 55. Minute mit dem 1:2-Anschlusstreffer. Nun bekam die Dinslakener Verteidigung alle Hände voll zu tun und vor allem Felix Zerbe stand immer häufiger im Mittelpunkt des Geschehens. Zwei Minuten vor Spielschluss setzte  Soests Coach Dieter Brüggemann alles auf eine Karte und nahm Goalie Tobias Arndt für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Doch das Dinslakener Abwehrbollwerk hielt bis zum Schluss und Sieg Nummer sieben war perfekt.

Nächsten Freitag steht für die Kobras mit dem Spiel bei den Dortmunder Eisadlern ein „Sechs-Punkte-Spiel“ auf dem Plan. Mit einem Sieg würden sich die Kobras etwas Abstand zu den Dortmundern, die nur einen Punkt hinter den Giftschlangen liegen, verschaffen und weiter auf Tuchfühlung zur sicheren Play-off-Teilnahme bleiben.

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