Der „Sahnetag“ im Spitzenspiel blieb ausEHC Troisdorf

Der „Sahnetag“ im Spitzenspiel blieb ausDer „Sahnetag“ im Spitzenspiel blieb aus
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Dabei musste Coach André Koslowski mit Dominik Patt, Jannick Wedemeyer, Antoniu-Oreste Gostian, Brandon Hein, Tim Piontek und Daniel Kühlem erneut gleich auf mehrere Spieler verzichten, die aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen fehlten.

Trotz der zahlreichen Ausfälle kam Troisdorf gut in die Partie, startete mit viel Druck und konnte mehrere Torchancen heraus arbeiten. In der 10. Minute wurde dies mit dem 1:0 durch Tobias Müller belohnt. Weitere gute Angriffe des EHC konnten die Gäste erfolgreich abwehren, die im Laufe der zweiten Hälfte des ersten Drittels ebenfalls immer besser ins Spiel kamen. Daraus resultierend schaffte Herford noch kurz vor der Pause den 1:1-Ausgleichstreffer. „Ein Gegentreffer, der zu keinem ungünstigeren Zeitpunkt kommen konnte“, lautete Koslowskis Urteil in der ersten Drittelpause.

Sichtlich motiviert durch den späten Ausgleich, kam Herford mit viel Schwung aus der Kabine und setzte Troisdorf immer mehr unter Druck. Schließlich nutzten die Dragons eine Überzahl aus und gingen mit 2:1 in Führung. Die Gastgeber hielten aber weiter dagegen und konnten rund drei Minuten vor Drittelende ausgleichen: Erneut war es Tobias Müller, der den Herforder Schlussmann überwinden konnte. Allerdings hatte der HEV darauf sofort die passende Antwort parat und ging quasi im direkten Gegenzug erneut mit einem Tor in Führung.

Da Troisdorf kurz vor Ende des zweiten Drittels noch zwei Strafzeiten erhalten hatte, mussten die Dynamites das Schlussdrittel in doppelter Unterzahl beginnen. Dies nutzte Herford eiskalt aus und zog auf 4:2 davon. Die Gäste kontrollierten nun das Spiel und wehrten sämtliche Troisdorfer Angriffsversuche gekonnt ab. Die Führung im Rücken, spielte Herford die Partie schließlich clever zu Ende, erhöhte Mitte des Drittels zunächst auf 5:2, um schließlich mit dem 6:2 rund neun Minuten vor dem Ende den berühmten Deckel drauf zu machen.

„Wir haben heute nicht 100 Prozent unserer Leistung abrufen können“, bilanzierte André Koslowski nach der Partie und betonte: „Gegen eine Mannschaft wie Herford kann man nur gewinnen, wenn man einen sogenannten Sahnetag erwischt und einfach alles läuft. Ich weiß, dass die Mannschaft zu mehr in der Lage ist, aber wir spielen nicht konstant genug, müssen weiterhin am Abschluss arbeiten und unser Defensivverhalten verbessern.“ Nach der Niederlage rutscht Troisdorf in der Tabelle auf Platz drei und liegt nun bereits 10 Punkte hinter Tabellenführer Herford, die allerdings zwei Spiele mehr auf dem Konto haben. Die kommenden Aufgaben gilt es für den EHC nun erst einmal alle auf fremdem Eis zu bewältigen. Zunächst geht es am Sonntag, 8. März, nach Unna zum Königsborner JEC (Spielbeginn 18.30 Uhr). Am Freitag, 13. März, 20.30 Uhr, hat das Team von der Sieg dann Gelegenheit, sich die verlorenen Punkte in Herford zurück zu holen. Und am Sonntag, 15. März, geht es nach Moers, ehe dann Ende März die beiden letzten Heimspiele wieder in den Icedome locken.

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