Der EHC Troisdorf liegt dem Neusser EV7:5 im zweiten Testspiel

Der NEV gewann mit 7:5 gegen den EHC Troisdorf. (Foto: Neusser EV)Der NEV gewann mit 7:5 gegen den EHC Troisdorf. (Foto: Neusser EV)
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Schon nach wenigen Spielminuten war am Sonntagabend vor knapp 100 Zuschauern klar, dass die Dynamites aus Troisdorf aus ihrer Heimspielniederlage gegen den NEV gelernt hatten: Trainer Daniel Walther hatte seine Mannschaft perfekt auf die Jungs vom NEV eingestellt. In der Abwehr erwartete die Neusser Stürmer um den Bullykreis ein Bollwerk, während vorne die Troisdorfer schnelle, gefährliche Akzente durch Konter setzten.

So ging auch die 2:1-Führung für die Gäste zur ersten Pause völlig in Ordnung. Doch Sebastian Geisler wusste eine Antwort auf die Troisdorfer Spielweise, im zweiten Abschnitt zeigte seine Mannschaft ihre Lernfähigkeit und setzte ihre technischen Vorteile auf dem Eis in Erfolg um. Aus dem 1:2 wurde ein 4:2, der NEV schnürte die rechtsrheinischen Gäste teilweise im eigenen Drittel ein. Die Treffer waren sehenswert, gutes Eishockey wurde vor allem in diesem Drittel von Dominik Thum und Jason Popek geboten. Zusätzliche Motivation erhielt der NEV und vor allem Jason Popek von seinem Freund Jessse Healy, der um 15.30 Uhr in Düsseldorf gelandet war und dem Spiel von der Tribüne aus beiwohnte. Im dritten Drittel warfen beide Mannschaften die Instruktionen ihrer Trainer über Bord, das Abwehrverhalten wurde sträflich vernachlässigt. Ein munteres Scheibenschießen entwickelte sich, vielleicht war das der kleine Ersatz für das ausgefallene Neusser Schützenfest. Beide Mannschaften konnten noch jeweils drei Treffer markieren, so dass am Ende ein leistungsgerechtes 7:5 auf der Anzeigentafel erschien. Die Treffer für den NEV erzielten: Thum, Popek, die beiden Hornig-Brüder, Schrills und Beeg.

NEV-Trainer Sebastian Geisler: „ Wir wollten am letzten Wochenende in beiden Spielen gewinnen. Das ist uns gelungen. Gleichwohl muss man sagen, dass es bei uns noch lange nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und werden die nächsten Wochen nutzen, um uns insgesamt stabiler präsentieren zu können.“

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