Der Aufstiegstraum soll am Leben bleiben„Endspiel“ für die EGDL gegen Kassel

Der Aufstiegstraum soll am Leben bleibenDer Aufstiegstraum soll am Leben bleiben
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Manuel Six und Holger Pöritzsch sind gut befreundet, vor einigen Jahren haben sie gemeinsam den C-Trainerschein gemacht. Eine Freundschaft, die am Sonntagabend in der Diezer Eissporthalle am Heckenweg jedoch 60 Eishockey-Minuten lang ruht, wenn die von Pöritzsch trainierte EG Diez-Limburg ab 19 Uhr auf Six‘ EJ Kassel trifft. Pöritzsch: „Manuel hat mir unter der Woche versichert, dass Kassel uns nichts schenken wird, auch wenn sie nicht mehr in den Meisterschaftskampf eingreifen können.“ Die Rockets hingegen können das sehr wohl noch. Von den vier restlichen Partien dürfen sie voraussichtlich keine mehr verlieren, um das Saisonziel Aufstieg zu realisieren. Aktuell steht die Mannschaft hinter den 1b-Löwen und der Eintracht aus Frankfurt auf Rang drei, kann mit vier Siegen jedoch noch aus eigener Kraft auf den Meisterkurs einbiegen.

So erwartet die Diezer und Limburger vor heimischem Publikum nun das erste „Endspiel“. Ein Endspiel, in dem sie noch nicht den finalen Triumph erringen, die Hoffnung auf diesen jedoch am Leben halten können. Und davon gehen sie an der Lahn fest aus. Die Mannschaft sei gut drauf, bis auf den angeschlagenen Verteidiger Andreas Halfmann in Vollbesitz ihrer Kräfte und verschwende keinen einzigen Gedanken daran, dass der Meisterschaftstraum am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr geplatzt sein könnte. „Wir gehen fest von einem Sieg aus“, geht Pöritzsch in die Offensive.

Dafür muss sein Team allerdings sein komplettes Potenzial abrufen und die notwendige Konzentration mit aufs Eis bringen. Kassel besitzt schließlich ein ganz anderes Niveau als die zuletzt demontierten Frankfurter Eisteufel (12:0). Haarsträubende individuelle Fehler wie bei der Hinspiel-Niederlage in Nordhessen sind diesmal tabu. „Unser Spiel machen und die Fehlerquote gering halten.“ So beschreibt der Chef auf der EGDL-Bank den Schlüssel zum Erfolg. „Denn gegen Kassel sind Fehler häufig gleichbedeutend mit einem Tor.“ Dabei denkt Pöritzsch insbesondere an einen Spieler: Der 45-jährige Kanadier Stéphane Robitaille bestritt in der Dekade zwischen 1998 und 2008 515 DEL-Einsätze für Kassel, Duisburg sowie Hannover und zählte in dieser Zeit zu den offensivstärksten Verteidiger der höchsten deutschen Spielklasse. Von seiner Erfahrung profitiert das Hessenliga-Team der Huskies nun maßgeblich.

Trotz Karneval erwarten die Rockets einen guten Zuschauerzuspruch. 2000 Flyer werden nachmittags beim Umzug des närrischen Dreierbundes in Diez verteilt. Wer diesen am Abend in die Eishalle mitbringt, erhält 50 Prozent Nachlass auf den Eintrittspreis.

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