Déjà-vu gegen BärenIn der Schlussminute verloren

Déjà-vu gegen BärenDéjà-vu gegen Bären
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Wieder haben die Eishockeyspieler des TSV Schott Mainz ein Spiel in der Rheinland-Pfalz-Liga in buchstäblich letzter Minute verloren. Am Bruchweg triumphierten die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg in einem hochklassigen Regionalliga-Spiel kurz vor Schluss. Damit ist die kleine Siegesserie mit zwei Erfolgen gegen Zweibrücken vor Weihnachten (11:3 und 10:3) und einem Kantersieg in Neuwied am Freitag (19:4) vorbei. Neuwied kommt am Sonntag (24. Januar, 17.45 Uhr) an den Bruchweg.

Mainzer Wölfe – Eifel-Mosel Bären 2:3 (0:1, 2:0, 0:2). „Ich muss der unterbesetzten Mannschaft ein Lob für ein super Spiel aussprechen“, sagte Wölfe-Teammanager Milan Nosek. Besonders im zweiten Drittel habe man hoch überlegen sehr gutes Eishockey geboten, was denn auch mit Treffern von Michael Horcicka (29.) und Alexey Gebel (37.) garniert wurde. Trotzdem reichte es wieder nicht zu Punkten gegen den Tabellenführer, der im ersten Drittel durch Ryan Kirkpatrick  früh in Führung gegangen war und wieder durch Kirkpatrick im Schlussabschnitt zum Ausgleich kam. „Es war vielleicht das beste Spiel der laufenden Saison, sehr schnell und intensiv und mit großer Spannung“, so Nosek. „Sogar der Gegner hat uns zum Spiel gratuliert und konstatiert, dass die schwächere Mannschaft gewonnen hat.“ Denn 49 Sekunden vor der finalen Sirene nutzte Lukas Golumbeck einen Schnitzer in der Mainzer Hintermannschaft zum 2:3.

EHC Neuwied 1b – Mainzer Wölfe 4:19 (1:8, 2:4, 1:7). Mit zwei Zugängen aus der zweiten Mannschaft – Kevin Kotowski und Sascha Haselsteiner – ließen die Mainzer in Neuwied nichts anbrennen. Fleißigster Punktesammler war Spielertrainer Gebel mit nicht weniger als zehn Punkten.

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