Dämpfer für die Grefrather EG0:4 gegen die Realstars

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Grefrath war ohne die Stammkräfte Patrick Büren, Carsten Reimann und Kai Weber nach Bergisch Gladbach gereist. Für den ebenfalls verhinderten Oliver Nilges erhielt Sven Budde im Tor den Vorzug vor Rene Dömges.

Gegen die sehr konzentriert und zudem abgeklärt aufspielenden Gastgeber aus dem Bergischen Land fanden die Blau-Gelben diesmal nicht so recht zu ihrem bislang so effektiven Aufbauspiel. Statt dessen leistete man sich ungewohnte Unsicherheiten und immer wieder individuelle Fehler, auf welche die Realstars geduldig lauerten. Das 0:1 bei Grefrather Unterzahl durch den Bergisch Gladbacher Torjäger Sebastian Schmitz eine Minute vor der ersten Pause, war da die fast logische Konsequenz.

Der zweite Spielabschnitt war gerade einmal wenige Sekunden alt, da stand es auch schon 0:2. Erneut hatte Schmitz für die Realstars getroffen. Auch in der Folgezeit blieb der Phoenix meist ideenlos oder scheiterte ein ums andere Mal am starken Stefan Schwarz im Tor der Gastgeber.

So setzte Grefrath seine Hoffnung auf das Schlussdrittel. Dieses begann mit einer Überzahlsituation für die Blau-Gelben. Jetzt ein schnelles Tor und die Partie wäre wieder offen gewesen. Es sollte jedoch anders kommen: Anstatt den Anschlusstreffer zu erzielen, schnappte sich abermals Sebastian Schmitz die Scheibe und traf die GEG beim 0:3 ins Mark (43. Minute). Spätestens nach dem 0:4 durch ESV-Kapitän Pawel Kuszka in der 52. Minute war die Entscheidung endgültig gefallen.

Auch wenn der Phoenix noch einmal versuchte, zumindest den Ehrentreffer zu erzielen, so musste man sich am Ende deutlich und auch in der Höhe verdient mit 0:4 geschlagen geben.

Entsprechend ernüchternd fiel hinterher das Fazit von GEG-Coach Karel Lang aus: „Es war überhaupt kein gutes Spiel von uns. Wir haben hinten zu viele individuelle Fehler gemacht und vorne kein Glück im Abschluss gehabt.“ Einzig mit Sven Buddes Leistung im Tor war der Trainer einverstanden. „Solche Spiele braucht man, um wieder wach zu werden“, hofft Karel Lang nun auf den Warnschuss-Effekt.

Eine deutliche Leistungssteigerung ist unbedingt notwendig, will man am kommenden Freitag, 16. November, um 20 Uhr in eigener Halle gegen die noch ungeschlagenen Eisadler Dortmund bestehen.

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