Bittere Niederlage in HammKobras verlieren mit 1:5

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Das Spiel der Dinslakener Kobras bei den Hammer Eisbären stand schon im Vorfeld unter keinem guten Stern. Mit Kamil Vavra, Petr Macaj, Dominick Spazier und Maximilian Peters fehlten Trainer Thomas Schmitz gleich vier wertvolle Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt. Mit zwölf Spielern und zwei Torleuten angereist, wehrten sich die Kobras lange Zeit gegen starke Eisbären, kassierten dann aber doch am Ende eine 1:5 (0:0, 1:2, 0:3)-Niederlage.

Die Hammer Eisbären begannen das erste Drittel mit viel Druck auf das Dinslakener Tor und wollten eine schnelle Entscheidung herbeiführen. Doch die Kobras verteidigten geschickt und konnten mit guten Kontermöglichkeiten für Gefahr vor dem Hammer Tor sorgen. Wie in der dritten Minute, als Alex Brinkmann an Sebastian May im Tor der Eisbären scheiterte. Sein Gegenüber Lukas Schaffrath im Dinslakener Gehäuse konnte sich an diesem Abend ebenfalls nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Auch er machte seine Sache im ersten Drittel tadellos und ließ kein Tor der Eisbären zu. Mit diesem torlosen Unentschieden ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel machten beide Teams da weiter, wo sie im ersten Drittel aufgehörten hatten. Hamm hatte mehr Spielanteile und Dinslaken war immer wieder mit Kontern gefährlich. So auch in der 24. Minute, als Tim Cornelißen eine Vorlage von Alex Brinkmann und Jan Nekvinda zur Dinslakener Führung verwertete. Doch die Freude der mitgereisten Dinslakener Fans dauerte nur 30 Sekunden an. Denn quasi im direkten Gegenzug konnten die Eisbären ausgleichen und das Spiel war wieder offen. Drei Minuten vor der Pause verpassten die Kobras eine gute Gelegenheit in Führung zu gehen. In doppelter Überzahl gelang den Dinslakener Akteuren kein Treffer zur erneuten Führung. Wenn man vorne nicht trifft, wird so etwas manchmal bestraft. So auch an diesem Abend. Die Eisbären waren gerade komplett, da gelang ihnen das, was den Kobras kurz zuvor verwehrt blieb. 30 Sekunden vor der zweiten Pausen ließ Kevin Thau Lukas Schaffrath keine Chance und erzielte das 2:1 für Hamm.

Im letzten Drittel versuchten die Kobras noch mal zum Ausgleich zu kommen, doch bedingt durch den kleinen Kader und dem intensiven Spiel in den vorangegangen Dritteln ließ die Kondition nach. So schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die eine Mannschaft wie Hamm eiskalt ausnutzt. Mit Toren in 44., 45. und 47. Minute erhöhten die Eisbären auf 5:1 und sorgten innerhalb von nur drei Minuten für die Entscheidung. Zwar hatten die Kobras zum Ende noch die eine oder andere Möglichkeit, zumindest das Ergebnis zu korrigieren, doch ein weiteres Tor gelang ihnen nicht mehr bis zum Spielende.

Nun heißt es für die Kobras, die Niederlage schnell aus den Köpfen zu bekommen. Denn schon Sonntag steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen die Dortmunder Eisadler an, die ebenfalls in der direkten Tabellennachbarschaft vor den Kobras liegen. Zum Abschluss der Runde geht es mit den Spielen gegen Neuss und Solingen noch zwei Mal in gegnerischen Eishallen um die letzten Punkte.  

Tore: 0:1 (23:36) Cornelißen (Brinkmann, Nekvinda), 1:1 (24:09) Ehlert (Klinke, Trapp), 2:1 (39:31) Thau (Paunio, Ulrich), 3:1 (44:36) Loecke (Paunio, Ulrich), 4:1 (45:24) Kraft (Ulrich, Thau), 5:1 (47:27) Paunio (Furda, Loecke). Strafen: Hamm 6 + 10 (Furda), Dinslaken 14. Zuschauer: 355.

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