Benedikt Hüsken kehrt zu den Dinslakener Kobras zurückComeback nach 590 Tagen

Benedikt Hüsken gibt sein Comeback. (Foto: Dinslakener Kobras)Benedikt Hüsken gibt sein Comeback. (Foto: Dinslakener Kobras)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Giftschlangen wollten ihren Ex-Kapitän unbedingt zurück, der Beruf ließ diverse terminliche Verschiebungen zu und nun ist Benedikt Hüsken mit sofortiger Wirkung wieder eine Kobra. Am 5. November bei der Partie gegen die U23 der Essener Moskitos wird er wieder für Dinslaken auflaufen.

Warum vor allem Milan Vanek den heute 31-Jährigen zurückhaben wollte, begründete der Trainer wie folgt: „Ich bin so froh, dass ich Benni angerufen habe. Schon sein erster Satz am Telefon war bemerkenswert. Er fragte, ob es ein gutes oder ein schlechtes Zeichen wäre, dass ich anrufe. Ich entgegnete, dass es für ihn schlecht, für mich aber gut wäre. Und ich sagte ihm, dass ich möchte, dass er wieder anfängt.“ Der Trainer berichtet weiter: „Er sagte sofort, dass er dabei sei, er müsse nur noch ein paar Dinge beruflich und privat klären. Kurze Zeit später informierte er mich, dass ich mit ihm rechnen könne.“

Hüsken erklärt: „Ich spiele zwar noch bei den Rockets Essen Skaterhockey, doch vom Konditionsaufwand reicht das nicht, um ein gesamtes Eishockeyspiel problemlos durchstehen zu können. Ich werde also eine Weile brauchen, bis ich zu meiner alten Form zurückgefunden habe.“ Im Spiel am Sonntag gegen die Füchse Duisburg kann er nicht mitwirken, da er an diesem Tag mit den Essener Rockets im Play-off-Halbfinale spielt.

Hingegen musste Stürmer Marc Stähle feststellen, dass sich Beruf, Studium und Eishockey nicht so verbinden lassen, dass man alle drei vernünftig unter einen Hut bekommt. Und da das wahre Leben Vorrang hat, hängt er seine Schlittschuhe vorübergehend an den Nagel.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!