Bären treffen im Finale auf Neuwied Eifel-Mosel Bären

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Am kommenden Sonntag, 15. März, startet die heißersehnte Finalserie im Neuwieder Icehouse. Das Rückspiel findet am 29. März in Bitburg statt.Beide Spiele beginnen um 19 Uhr. Die ursprünglich geplante Best-of-Three-Serie war aus terminlichen Gründen nicht realisierbar. Der Sieger der Rheinland-Pfalz-Liga hat zusätzlich das Recht auf ein Relegationsspiel um den Aufstieg in die viertklassige Regionalliga West.

Zuletzt trafen beide Mannschaften in der Saison 2010/11 im Meisterschaftsfinale aufeinander. Damals gewannen die Eifel-Mosel Bären unter dem alten Namen der Bitburger Bären sehr knapp gegen den EHC Neuwied 1b. Seither stand die Mannschaft vom Rhein nicht mehr in einem Endspiel. Die Eifel-Mosel Bären wiederrum zogen in den vergangenen vier Spielzeiten insgesamt drei Mal ins Meisterschaftsfinale ein. Drei Mal endete die Saison auch mit dem verdienten Meisterschaftspokal.

In der Hauptrunde der diesjährigen Rheinland-Pfalz Liga behielten die Eifel-Mosel Bären gegen den EHC Neuwied stets die Oberhand. In drei Spielen gewannen die Bären drei Mal (8:4, 1:6 und 2:8). Interessant jedoch: In Neuwied gingen die Deichstädter jeweils zuerst in Führung und in Bitburg lagen die Eifel-Mosel Bären sogar nach zwei Dritteln mit 2 Toren im Rückstand. Am Ende drehten die Kufencracks aus Bitburg und Trier die Partien je zu ihren Gunsten. Zusammenfassend verliefen Spiele gegen Neuwied aber actionreich und spannend – auch enger als die Ergebnisse aussagen.

Im Halbfinale hatten die Eifel-Mosel Bären, welche als Spitzenreiter in die Playoffs starteten, ein relativ leichtes Spiel. Mit zwei 12:2-Siegen gegen den EHC Zweibrücken zog man schnell und deutlich ins Endspiel ein. Der EHC Neuwied hingegen gewann eine regelrechte Schlacht gegen den IHC Beaufort in zwei Spielen mit 3:2 und 4:3. Dabei erhielten die Neuwieder Paus und van Eckeren je eine Spieldauerdisziplinarstrafe und sind für das erste Finalspiel gesperrt.

Auf Seiten der Eifel-Mosel Bären ist niemand gesperrt, jedoch werden wichtige Schlüsselspieler fehlen. Stefan Wanken verletzte sich bereits während der Saison schwer, Patrick Berens fällt mit einer Knieverletzung aus dem Halbfinale aus und Topscorer Lukas Golumbeck wird ebenso das komplette Finale verpassen. Stefan Lenk und Stefan Tschammer sind für das Spiel am 22. März verhindert und hinter weiteren Spielern steht ein gesundheitliches oder berufliches Fragezeichen. Fakt ist jedoch, dass das Torhüterduo in Form von Ian Harper und Danny Engels wieder vollständig einsatzbereit ist.

Für Neuwied werden aller Voraussicht nach Alexander Neurath und Alexander Rodens als Torhüter zu Verfügung stehen. Neurath war ein wichtiger Garant für den Finaleinzug der Neuwieder, jedoch absolvierte er in dieser Saison noch kein Spiel gegen die Eifel-Mosel Bären. Zusammen mit Rodens spielten die gebürtigen Neuwieder gemeinsam und bereits mehrere Saisons in der drittklassigen Oberliga und sind Schlüsselspieler für das kommende Finale. Weiterhin ist zu erwarten, dass die Rheinland-Pfalz Liga Mannschaft des EHC Neuwied mit Oberliga-Erfahrenen Spielern auflaufen wird. Namen wie Niestroj, Neumann, Kley, Halfmann, Walther und Morys sind bereits in höheren Ligen bekannt.

Eifel-Mosel-Bären-Spielertrainer Michal Janega lässt sich dadurch jedoch nicht einschüchtern. Die ganze Saison hat gezeigt, dass die Bären sehr gutes Eishockey spielen und eine große Breite an torgefährlichen Spielern besitzen. Insgesamt 20 Bären-Spieler haben in dieser Saison das gegnerische Tor mindestens einmal getroffen und dass Top-Torjäger und Top-Vorlagengeber Lukas Golumbeck nun im Finale fehlt ist sicherlich eine Schwächung aber kein Beinbruch. Janega verhandelt zurzeit zusätzlich mit Kontakten aus der tschechischen Heimat für eine mögliche, kurzfristige Verstärkung.

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