Auf ein NeuesNEV startet in die Endrunde

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In der ersten Saisonhälfte legte der Neusser EV eine Punktlandung hin. Als Tabellensechster der 1. Liga West qualifizierte sie sich für die zum Ziel gesetzte Endrunde, die bereits am kommenden Sonntag mit einem Auswärtsspiel in Ratingen beginnt. Neben dem attraktiven Teilnehmerfeld stellt auch der Terminplan eine Herausforderung dar, müssen doch bis zum 6. März insgesamt 20 Spiele absolviert werden (Doppelrunde mit jeweils zwei Heim- und Auswärtsspielen gegen jede Mannschaft). Spielfreie Wochenendtermine gehören damit der Vergangenheit an, stattdessen stehen zukünftig fast durchgehend Partien im Freitag-Sonntag-Rhythmus auf dem Programm, der klassische Modus im Eishockey. Eine der wenigen Ausnahmen stellt der Heimauftakt dar, wenn am 2. Januar (Samstag) die Lauterbacher Luchse im Südpark auflaufen. Zuvor wartet jedoch die gleich aus mehreren Gründen schwere Aufgabe in Ratingen (27. Dezember, 18 Uhr).

Die Ice Aliens blicken auf eine überaus erfolgreiche Vorrunde zurück, die sie mit 17 Siegen aus 18 Spielen souverän für sich entschieden. Zufrieden zurücklegen mochte man sich bei den Außerirdischen jedoch nicht, sondern verstärkte sich für die kommenden Aufgaben mit drei Neuzugängen, so dass auch der Weg zum Meistertitel vermutlich nur über die Ratinger führen dürfte. Bereits in der Vorrunde waren Kondition und Nervenstärke das große Plus der Ice Aliens, die zahlreiche enge Duelle für sich entscheiden und dabei mehrfach Rückstände aufholen konnten. Einzige Ausnahme war kurioserweise das Heimspiel gegen den NEV, das dieser überraschend mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich entschied und damit dem Vorrundenprimus die einzige Niederlage bescherte. Bei der Revanche am kommenden Sonntag werden einige Akteure fehlen, unter anderem, weil zu Saisonbeginn der Rückrundenstart erst für das neue Kalenderjahr geplant war und sich deshalb mehrere Spieler noch im Weihnachtsurlaub bei und mit ihren Familien befinden.

Während in der Offensive voraussichtlich drei Reihen aufgeboten werden können, müssen neben Torhüter Ken Passmann zumindest die Verteidiger Francesco Lahmer, Paul Gebel und Julian Leutner ersetzt werden. Auf Neusser Seite hofft man daher auf ein Comeback von Yannick Preuß, der sich vor zwei Wochen in Ratingen eine Gesichtsverletzung zuzog, eventuell jedoch am Sonntag wieder auflaufen könnte. Wie schon in den letzten Partien dürfte der gelernte Stürmer dann in der Defensive für Stabilität sorgen. Aufgrund der Ausfälle könnte es auch durchaus sein, dass in Ratingen weitere Akteure zum Einsatz kommen, die zuletzt für die Regionalliga-Mannschaft des NEV aktiv waren. Bereits im Dezember konnte mit Dominick Thum erneut ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft integriert werden.

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