Auf der Jagd nach den Punkten fünf bis siebenDinslaken gegen Diez-Limburg und Neuss

(Foto: Sport-meets-Photographie.de)(Foto: Sport-meets-Photographie.de)
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Durch das vorgezogene Spiel gegen die Rockets Anfang November treffen die Giftschlangen bereits zum dritten Mal auf die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch. Erstmalig allerdings auf hessischem Terrain. Dabei vergleichen sich die Giftschlangen an diesem Tag mit der treffsichersten Mannschaft der Liga.

Die Bilanz gegen das Team von der Lahn ist mit 0:6 Punkten und 5:13 Toren alles andere als rosig. Auch in diese Partie gehen die Niederrheiner als krasse Außenseiter. Dennoch ist immer noch ein kleiner Prozentsatz an Siegeschance erhalten. Doch dazu muss bei den Gästen an diesem Abend alles klappen. Es gilt in erster Linie, die Paradereihe Fischer, Davies und Firsanov, die schon so manche Verteidigung vor unlösbare Probleme gestellt hat, in den Griff zu bekommen. Auch wird der Umstand von Bedeutung sein, wie viele Dinslakener Akteure die Fahrt nach Hessen mitmachen können. Definitiv verzichten muss Coach Sikorski auf Tom Giesen (beruflich) und Philipp Heffler (verletzungsbedingt) sowie Daniel Pleger. Letzterer nimmt sich aus privaten Gründen eine längere Auszeit, deren Dauer er selbst derzeit noch nicht benennen kann. Details wollte der sympathische 34-jährige nicht nennen. Diese Auszeit trifft die Kobras in der aktuellen Situation besonders hart. Schon fast generell bei Auswärtsbegegnungen nur mit einem kleinen Kader ausgestattet und mit notorischer Abschlussschwäche kämpfend, ist das Fehlen des All-Time-Top-Scorers natürlich besonders bitter. „Doch so ist das nun einmal im Leben. Die Familie und der Beruf haben immer Vorrang“, sieht Trainer Sikorski diese Auszeit durchaus realistisch.

Auch der Einsatz von Kevin Wilson ist fraglich. Er hatte sich Ende letzter Woche einen grippalen Infekt eingefangen und musste daher seinen Einsatz beim Spiel gegen Meister Hamm nach kurzer Zeit abbrechen. Ob er am Wochenende schon wieder gesundheitlich hergestellt ist, wird sich zeigen. Doch eins ist sicher: Diejenigen, die in Diez-Limburg auf dem Eis stehen, werden mit Sicherheit alles daransetzen, damit man nicht am Ende des Tages sagen muss: Außer Spesen nichts gewesen.

„Wir haben schon zweimal gegen Arno Lörsch und seine Mannschaft gespielt und beide Spiele verloren. Diez-Limburg hat eine sehr starke Mannschaft. Dennoch ist jede Partie anders und mein Team wird wie immer bis zum Schluss kämpfen. Natürlich sind die Chancen auf einen oder mehr Punkte auch davon abhängig, wer die Fahrt mit antreten wird, aber entschieden ist es frühestens nach 60 Minuten“, macht der Dinslakener Übungsleiter seiner Mannschaft und den Fans für die anstehende Aufgabe Mut.

Am Sonntag, 19. November, empfangen die Kobras dann in der Schlangengrube die Mannschaft des Neusser EV. Allein der Name dieses Vereins erzeugt bei den erfahreneren Kobra-Fans ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Denn obwohl die Gäste nicht zu den Top-Favoriten der Liga zählen, schaffen es die Giftschlangen regelmäßig, bei diesen Vergleichen ihre schlechteste Saisonleistung abzurufen. Glücklicherweise bis jetzt aber nur in des Gegners Halle. Und dies haben Mannschaft und Fans bei der 3:8-Klatsche am Neusser Südpark glücklicherweise schon hinter sich gebracht. Es ist nicht eindeutig zu verifizieren, woran es liegt. Möglicherweise an der Tatsache, dass die Truppe von Trainer Fuchs sich allein auf das besinnt, was sie können: Geradliniges, diszipliniertes Eishockey, gestützt auf einen starken Torhüter Ken Passmann den Gegner überfallartig aus zu kontern. Außerdem sind sie mit einem exzellenten Überzahlspiel ausgestattet. Somit kann die Devise von Kapitän Sven Linda & Co. nur lauten: Kontrollierte Offensive, geduldig spielen und auf alle Fälle Strafbankkontakt vermeiden. Die Gäste kommen mit der Empfehlung eines Auswärtssieges bei Vizemeister Ratinger Ice Aliens nach Dinslaken.

„Beim Hinspiel haben wir sehr schlecht gespielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns das beim Heimspiel noch einmal passiert. Jedenfalls werde ich am Sonntag wieder mehr Personal zur Verfügung haben, was mir wieder mehr taktischen Spielraum bietet. Ob dies am Ende des Tages zu einem Sieg reicht, werden wir sehen“, so der Chef hinter der Dinslakener Bande. Los geht es um 19 Uhr.

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