Auch Wiehl kann Dortmund nicht stoppenEisadler Dortmund

Auch Wiehl kann Dortmund nicht stoppenAuch Wiehl kann Dortmund nicht stoppen
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Die Gäste aus dem Oberbergischen hatten schon bei der Anreise ihre Schwierigkeiten, denn ein größerer Stau rund um das Westhofener Kreuz verhinderte ein pünktliches Ankommen. So konnte die Begegnung erst mit über 30 Minuten Verspätung beginnen. Von Beginn an nahmen die Eisadler das Geschehen fest in die Hand und schon die 2:0-Führung nach zehn Spielminuten war mehr als verdient. Die Penguins versuchten mit einer defensiven Ausrichtung und gelegentlichen Kontern im Spiel zu bleiben und konnten sich in der 15. Minute zumindest kurzfristig über den Anschlusstreffer zum 2:1 freuen. Diese Freude hatte aber ganze elf Sekunden Bestand, dann erhöhte der Tabellenführer auf 3:1. Mit einer 4:1-Führung gingen die Eisadler in die erste Pause, weitere vier Treffer im zweiten Abschnitt schraubten das Ergebnis auf 8:1 hoch.

Wie schon in den ersten beiden Dritteln begann auch das dritte sofort mit einem weiteren Dortmunder Treffer zum 9:1. Dann aber begann eine 16-minütige Wartezeit der Eisadler auf Tor Nummer 10. Der TuS Wiehl konnte diese kleine Flaute der Gastgeber zumindest zu seinem zweiten Treffer nutzen, der in der 50. Spielminute zum 9:2 fiel. Danach wurden die Eisadler doch noch einmal wach. Binnen 20 Sekunden konnten in der 57. Minute Felix Berger und Christian Gose (mit seinem dritten Tor an diesem Abend) auf 11:2 erhöhen. Weitere 29 Sekunden später sorgte Tommy Kuntu-Blankson für den 12:2-Endstand.

Am torhungrigsten erwies sich in dieser Partie die erste Sturmreihe der Eisadler, die für gleich neun der insgesamt zwölf Dortmunder Treffer verantwortlich war. Mit jeweils 6 Punkten besserten Felix Berger, Matthias Potthoff und Christian Gose außerdem ihre Bilanz in der Skorerliste ordentlich auf. Bei den Dortmunder Eisadlern musste Stürmer Kevin Thau kurzfristig passen. Nach überstandener Grippe wollte er zwar wieder spielen, aber eine Magen-Darm-Infektion setzte ihn am Freitagnachmittag außer Gefecht. Auch Benjamin Proyer fehlte wegen einer schweren Erkältung und Thomas Branz (seit Donnerstag wieder im Training) setzte nach längerer Verletzungspause noch aus. Krystian Sikorski gönnte auch Torhüter Sebastian May, der in den ersten drei Partien zwischen den Pfosten stand, eine Pause. Dafür stand Marius Dräger im Gehäuse und auch Backup-Goalie Dennis Breitfeld konnte in den letzten zehn Minuten noch zu seinem Einsatz kommen. Am kommenden Wochenende gehen die Eisadler Dortmund wieder zweimal aufs Eis. Zuerst am Freitagabend ab 20 Uhr, dann kommen die Kobras aus Dinslaken an die Dortmunder Strobelallee. Zwei Tage später am Sonntag geht die Reise dann nach Solingen, dort treffen die Eisadler ab 20 Uhr auf die Bergisch Raptors.

Tore: 1:0 (2:15) Alda, 2:0 (9:23) Domula (Berger, Gose), 2:1 (14:54) Kaltenborn (Czaika), 3:1 (15:05) Kuntu-Blankson, 4:1 (17:34) Sondermann (Potthoff, Gose/5-4), 5:1 (20:35) Berger (Potthoff, Gose), 6:1 (26:26) Gose (Alda, Wichern), 7:1 (32:59) Gose (Potthoff/4-5), 8:1 (37:44) Sondermann (Berger, Potthoff), 9:1 (40:28) Potthoff (Berger, Sondermann), 9:2 (49:43) Kaltenborn (Kühlem, Maillaro/5-4), 10:2 (56:21) Berger (Potthoff, Sondermann), 11:2 (56:41) Gose (Berger, Sondermann), 12:2 (57:10) Kuntu-Blankson (Bitter, Karmancikov). Strafen: Dortmund 10, Wiehl 6. Zuschauer: 398.

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