Arno Lörsch zieht vor Soest-Spiel ein positives ZwischenfazitEHC Neuwied

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Am kommenden Wochenende sind die Bären nur einmal im Einsatz, empfangen am Sonntag um 19 Uhr im heimischen Icehouse die Bördeindianer aus Soest. Einer von nur zwei Gegnern, der die Deichstädter bisher schlagen konnte.

„Trotz der knappen Vorbereitung hat sich die Mannschaft sehr gut entwickelt“, freut sich Lörsch. Mit einem Spiel mehr auf dem Konto als Verfolger Kassel belegen die Neuwieder aktuell nach 11 von 16 Spielen den ersten Tabellenplatz. „Dennoch stehen vor dem Verein noch viele Herausforderungen. Aktuell sind wir auf der Überholspur, aber wir dürfen den Verkehr hinter uns nicht aus den Augen verlieren. Der Erfolg hat uns auch die Fans zurückgebracht, die uns daheim aber auch auswärts grandios unterstützen.“ Zuletzt kamen 693 Fans zum Heimspiel gegen die 1b der Frankfurter Löwen – von solchen Zahlen träumen sogar manche Oberligisten.

„Sowohl die Mannschaftsteile Offensive und Defensive wie auch die einzelnen Spieler haben sich sehr gut entwickelt. Mit unseren beiden Kontingentspielern haben wir zwei Asse gezogen. Aber auch die anderen Jungs haben sich individuell gesteigert. Dazu nehmen alle im Team ihre Rolle perfekt an, wie etwa Kapitän Willi Hamann, der am Sonntag quasi als Kindergarten-Cop im Einsatz war mit einem 93er- und einem 94er-Jahrgang in einer Reihe. Die Nachwuchsspieler sind jederzeit einsetzbar. Der neue Vorstand hat sehr gute Bedingungen geschaffen, die Mannschaft zahlt dies mit einer hohen Bereitschaft zurück. Dass wir solche Spiele wie gegen Frankfurt gewinnen, obwohl fünf Spieler gefehlt haben, ist keine Selbstverständlichkeit.“

Gleiches gilt nun für das Heimspiel gegen Soest, auch wenn sich die Heimbilanz des EHC für den Gegner erdrückend lesen wird: 5 Siege, 36:3 Tore. „Wir werden am Sonntag weiterhin Andre Bruch, Rene Sting und Stefan Kaltenborn ersetzen müssen. Dazu ist Andreas Funk gesperrt, Patrick Morys ist ebenfalls krank. Dennoch ist unsere Absicht für dieses Spiel völlig klar: Vollgas geben vor heimischen Fans! Und das hat nichts mit den Punktverlusten in Soest zu tun, das ist einfach die Art und Weise, wie wir unsere Spiele angehen. Sicherlich erwarte ich gegen Soest weniger taktische Zwäng für unser Team als noch gegen Frankfurt oder Kassel. Aber das ist ein sehr unangenehm zu spielender Gegner, das haben mir auch die anderen Trainer der Liga bestätigt. Wir nehmen dieses Team sehr ernst und haben Respekt vor ihnen.“

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