Am Freitag auf die andere RheinseiteSonntag Besuch aus dem Ruhrpott

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Am Freitagabend um 20 Uhr ist „Derbyzeit“ angesagt, denn die Ratinger Ice Aliens dürfen wieder gegen den Neusser EV ran. Gesipelt wird am Neusser Südpark. Spiele der Linksrheinischen gegen die Außerirdischen sind immer „schwer ausrechenbar“, denn sie stellen für die gastgebende Mannschaft offensichtlich einen besonderen Reiz dar, sodass es kaum einer zusätzlichen Motivation durch NEV-Trainer Andrej Fuchs zu bedürfen scheint. Insofern war der Neusser EV auch das einzige Team der Hauptrunde, das sich gegen ein ansonsten ungeschlagenes Ratingen zwei Punkte nach Penaltyschiessen erarbeitete.

„Kampf bis zum Umfallen“ ist eine Eigenschaft der Neusser, die schon einigen Gegnern ziemliches Kopfzerbrechen bereitete. Die Fuchs-Truppe bleibt dadurch nämlich bis zum Spielende gefährlich, auch wenn die örtliche Presse dem Team eher kritisch eine ziemliche Leistungsbandbreite von „Neusser EV macht zu viele Fehler“ bis hin zu „…mischt die Spitzenteams auf“ bescheinigt.

„Die Mannschaft muss 60 Minuten arbeiten. Ich sage es immer wieder,…“ ist das Credo des Trainers, das wahrscheinlich auch am Freitag wieder zum Tragen kommt, insbesondere da der Start in die Meisterschaftsrunde mit bisher einem Punkt nach drei Spielen nicht optimal verlaufen ist. Die bisherige Ausbeute waren Niederlagen gegen Hamm, Lauterbach (im Penaltyschießen) und die Ice Aliens.

Am Sandbach treffen die Aliens am Sonntagabend um 18 Uhr auf den Tabellenzweiten der Hauptrunde, der mit einem sehr starken, torgefährlichen Kader aufwarten kann und den man als Gegner mit größter Vorsicht sowie Aufmerksamkeit „genießen“ sollte. Betrachtet man die Statistiken schlugen in den absolvierten 18 Hauptrundenspielen insgesamt 108 Tore für Dortmunds Eisadler zu Buche, wodurch die „Raubvögel“ mit ihrem Torerfolg sogar die Außerirdischen um vier Treffer übertrumpften. In der Meisterschaftsrunde waren die Ergebnisse eher „gemischt“. Gegen die Hammer Eisbären brachte man, ähnlich wie die Außerirdischen, das Kunststück fertig, einen 0:3-Rückstand im ersten Drittel und eine damit fast vorentschiedene Partie zu einem 6:4 zu drehen. Bei den Luchsen aus Lauterbach war offensichtlich ein Wechselbad der Gefühle angesagt. Die Truppe aus dem Ruhrgebiet lag zunächst zurück, ging in Führung und unterlag dann aufgrund einer anscheinend zu spät gestarteten Aufholjagd, nach einem erneuten Drei-Tore-Rückstand, knapp mit 5:6 in der regulären Spielzeit.

Aufgrund dieser Niederlage wird den Hausherren in diesem Spiel am Sandbach sehr wahrscheinlich aber ein „Liga-Schwergewicht“ gegenüberstehen, das gegen den Tabellenführer unbedingt punkten will, um das „leichte Schwächeln“ gegen die Luchse vergessen zu machen.  

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