Am Ende ging die Zeit ausDinslakener Kobras

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Von Beginn an waren Sven Linda & Co. anzumerken, dass sie sich nicht noch einmal so wie beim letzten Heimspiel präsentieren wollten. Wie das Ergebnis widerspiegelt, war es diesmal eine äußerst knappe Angelegenheit und ein Spiel auf gutem Regionalliganiveau mit zwei Protagonisten auf Augenhöhe.

So konnten die Niederrheiner zwar zweimal durch Sven Linda und Joey Menzel in Führung gehen, mussten jedoch den ersten Gegentreffer in Unterzahl, den zweiten kurz vor der ersten Pausensirene hinnehmen. Dieser zweite Treffer der Luchse sorgte dann auch für den Wendepunkt in dieser Begegnung.  Erzielt wurde er 35 Sekunden vor Ende des Mittelabschnitts. Zu Beginn des Schlussdrittels legten die Luchse dann los wie die Feuerwehr und dem Defensivverband der Kobras unterliefen für nur 3 Minuten in die gleichen Zuordnungsprobleme wie im Hinspiel. Innerhalb dieser Zeit nutzten die Luchse den sich ihnen bietenden Raum und die Gelegenheiten, auf 4:2 davonzuziehen.

Danach fingen sich die Gäste wieder und starteten ihrerseits eine Aufholjagd. Erneut Sven Linda konnte die Kobras noch einmal auf 4:3 heranbringen, doch durch einen individuellen Fehler der Kobras im eigenen Drittel bekam der Lauterbacher Benjamin Schulz den Puck und ließ freistehend Björn Linda im Tor nicht den Hauch einer Chance. Jetzt war der alte Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt. Noch einmal keimte bei Mannschaft und den mitgereisten Fans fünf Minuten vor Schluss Hoffnung auf, als Pierre Klein mit einem Gewaltschuss ins rechte Kreuzeck auf 4:5 verkürzen konnte, doch die Hausherren verteidigten ihren Vorsprung bis zum Abpfiff sehr geschickt. Die Dinslakener schnürten sie förmlich in ihrem eigenen Drittel ein, doch die Luchse schafften es immer wieder, das Geschehen weg vom eigenen Kasten zur Bande hin zu verlagern. Auch die Maßnahme von Trainer Schmitz, Björn Linda zugunsten eines sechsten Feldspielers aus dem Tor zu nehmen, fruchtete nicht mehr.

Insgesamt muss man den Rot-Weißen eine gute Leistung bescheinigen, bei der noch mehr möglich gewesen wäre, wenn sie nicht drei Minuten lang dieses kollektive Blackout gehabt hätten. Aber es lässt für die nächsten Aufgaben wieder hoffen. Kann das Team mit einer ähnlichen Leistung in der nächsten Partie beim EC Bergisch Land aufwarten, sollte ihnen mal wieder ein Dreier gelingen können.


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