Aliens treffen auf Dortmund und HerfordSpannung in der Regionalliga West

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Am Freitag, 18. November, müssen die Ratinger Ice Aliens um 20 Uhr bei den Eisadlern Dortmund ran. Das erste Aufeinandertreffen mit den Eisadlern, bei denen die Ice Aliens am Freitagabend zum Rückspiel an der Strobelallee gastieren, ging in Ratingen knapp zu Gunsten der Außerirdischen aus. EAD-Trainer Thomas Schmitz haderte damals mit dem Schiedsrichtergespann, das nach seiner Auffassung das bessere Team benachteiligte und damit um den Sieg brachte. Daher ist die jetzige Kampfansage in Richtung Ratingen eindeutig: Drei Punkte bleiben in Dortmund.

Etwas salopper drückt es die Fanseite „Das Adlerauge“ aus, dort ist von „in den Hintern treten“ zu lesen – auch unmissverständlich. Das Team von RIA97-Coach Alexander Jacobs tut gut daran, diese Ankündigung ernstzunehmen, denn die unter seinem neuen Trainer komplett umgekrempelte Dortmunder Mannschaft zeigte bisher eine mehr als erstaunliche Saison.

Die „jungen Wilden“ spielten zwischenzeitlich den „Gipfelstürmer, holten in bisher elf Spielen schon 20 Punkte und rangieren aktuell auf dem fünften Tabellenplatz mit nur drei Zählern Rückstand auf die zweitplatzierten Aliens.

Die Ice Dragons Herford sind am Sonntag, 20. November, um 18 Uhr in Ratingen zu Gast. Der HEV ist zwar in der Tabelle zurzeit ein wenig abgefallen, aber dieser zehnte Platz spiegelt die Spielstärke der Mannschaft aus der ostwestfälischen Hansestadt nicht wider. Gerade am letzten Wochenende meldeten sich die Ice Dragons mit einem „Paukenschlag“ zurück, indem sie den Dortmunder Eisadlern in der Herforder Eishalle „Im Kleinen Felde“ mit einem satten 5:0-Feuerstoß das Gefieder arg ansengten. Die Heimstärke der Herforder, die auf ein zahlreiches, stimmgewaltiges Publikum bauen können, bekamen die Ratinger Mitte Oktober ebenfalls zu spüren, als sie – zwar erkältungsgeschwächt – mit einer klaren Niederlage bzw. drei Gegentreffen ohne Punkte wieder abreisen mussten. Am Sonntag sollte entsprechend am heimischen Sandbach also eine offene Rechnung beglichen werden, auch wenn es in Reihen der Aliens keinen „Siegfried, der Drachentöter“ gibt, denn obwohl Herford bisher zu Hause sehr stark auftrat, die Auswärtsbilanz fällt mit vier Spielen und vier Niederlagen noch eher „suboptimal“ aus. Trotzdem ist dieser Gegner mit entsprechender Vorsicht zu genießen, damit die Heimmannschaft um Kapitän Dennis Fischbuch nicht die Schuld daran trägt, dass eine „schöne Herforder Auswärtsserie“ ausgerechnet am Sandbach endet.

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