Aliens treffen auf Dinslaken und DortmundZwei schwere Spiele

Lesedauer: ca. 1 Minute

In der Vorbereitung traf das Team von Alexander Jacobs bereits zwei Mal auf die Gastgeber des kommenden Freitagabends, die Dinslakener Kobras – und die jeweiligen Partien waren selbst im „Warmlaufmodus“ mit einem 4:4-Unentschieden sowie einem knappen 3:2-Sieg der Außerirdischen schon eine Herausforderung sowie „enge Kiste“. In ihren ersten beiden Spielen erzielten die Kobras drei Punkte, denn der kampfstarke Neusser EV um Antreiber und Torjäger Holger Schrills betätigte sich am heimischen Südpark als Schlangenbändiger und gewann das erste Duell mit 7:5. Danach allerdings wurde der Grefrather Phönix eine Beute der Kobras, die den Aufsteiger von der Niers auswärts mit 3:1 bezwingen konnten. Insgesamt hatte das Team von Trainer Adam Grygiel einige Abgänge von Leistungsträgern zu verzeichnen, die jedoch anscheinend durch verschiedene Neuzugänge, zu denen auch der ehemalige Aliens-Stürmer Kevin Wilson zählt, kompensiert werden konnten.

Nach mehreren Meistertiteln und dem Aufstieg in die 1. Liga West (heute Regionalliga West) erkämpften sich die Eisadler Dortmund in der Saison 2015/16 mit Top-Torjägern wie Jiri Svejda, Matthias Potthoff oder Andre Kuchnia noch den Einzug in das Play-off-Halbfinale, wo das Team dann in zwei Spielen an den Hammer Eisbären scheiterte. Im vierten Jahr der erst jungen Vereinsgeschichte fand nun aber ein einschneidender Umbruch statt – mit mehr als zehn Stammspielern wurde aufgrund einer finanziellen Neuausrichtung kein Vertrag für die Saison 2016/17 mehr geschlossen. Zudem machte Coach Krystian Sikorski aus gesundheitlichen Gründen Platz für Thomas Schmitz (Dinslakener Kobras), der sich der Aufgabe, mit vielen neuen Gesichtern einen schlagkräftigen Kader aufzubauen, stellte. Wo sich die Eisadler im aktuellen Wettkampf einreihen, bleibt also abzuwarten.

Der Saisonstart der Greifvögel von der Strobelallee verlief mit einem klaren 6:2 gegen die Grefrather EG sowie einem 3:2-Auswärtssieg nach Penaltyschießen bei den Luchsen im hessischen Lauterbach sehr erfolgreich, sodass man mit fünf Zählern in der aktuellen Tabelle direkt hinter Tabellenführer EHC Neuwied 2016 rangiert. Einfache Aufgaben sehen anders aus – aber in dieser Liga wird es keine leichten Gegner mehr geben, denn die ersten Spieltage haben bereits gezeigt, dass das Teilnehmerfeld, was die Spielstärke betrifft, ziemlich homogen ist.  

Jetzt die Hockeyweb-App laden!