Alexander Lindt und Aric Schinke bleiben beim Herforder EVKader der Ice Dragons wächst mit zwei Verlängerungen

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1,75 Meter pure Motivation, Kampfkraft und Mannschaftsgeist. Alexander Lindt zu beschreiben, kann so einfach sein. Oder auch so schwer. Mehr als nur einmal war er der überzählige Stürmer im stark besetzten Team der letzten Saison, musste immer wieder lange auf seine Einsatzzeiten warten. Doch davon ließ sich der Mannschafts-DJ, intern gerne „Dr. Lindt“ genannt, nicht herunterziehen. Er gab in jedem Training Vollgas, hatte immer das große Ziel vor Augen, mit seiner Mannschaft den ganz großen Coup zu landen. Und es sind nicht selten diese unbesungenen Helden, die bei einem Erfolg am Ende ganz wichtig sind. Denn Alexander Lindt bekam seine Einsatzzeiten, vor allem in den Play-offs, als immer mal wieder Spieler ausfielen. Und zeigte das, was ihn auszeichnet: Er gab immer Vollgas, schmiss sich ohne Rücksicht auf Verluste in Schüsse, ging dahin, wo es weh tut. Kurz und einfach, er zerrieb sich für die Mannschaft. Auch in der kommenden Saison wird Alexander Lindt wieder ein ganz wichtiger Baustein für das Team von Jeff Job sein, einer, auf den seine Mannschaft sich zu 100 Prozent verlassen kann.

Der Zweite im Bunde fällt auf Grund seiner schieren Größe auf dem Eis sofort auf. Mit 1,93 Meter und gut 100 Kilogramm ist er der Prototyp eines Verteidigers. Bereits in der Saison 2016/17 trug Aric Schinke das Trikot der Ice Dragons. Der damals 22-Jährige spielte eine gute Saison und nicht wenige Fans waren traurig, dass er im Sommer nach Zweibrücken wechselte. Als er im Januar  2018 dann nach Herford zurückkehrte, war sofort zu sehen, dass der junge Verteidiger sich noch einmal verbessert hatte, noch zielstrebiger und kompromissloser auf dem Eis zu Werke ging. Ein Raubein ist Aric Schinke dabei jedoch beileibe nicht. Seine Spielweise basiert eher darauf, mit Tempo, Antizipation und seiner enormen Reichweite die gegnerischen Stürmer vom eigenen Tor fernzuhalten. Der Beweis: In zwölf Spielen für die Ice Dragons in der vergangenen Saison, darunter acht Play-off-Partien, sammelte er nicht eine einzige Strafzeit. Jetzt hängt er also noch eine weitere Saison in Herford dran und wird wieder ein ganz wichtiger Faktor in der starken Defensive der Mannschaft von Jeff Job sein.

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