Aktueller Stand: Finals der Regionalliga West steigen vor 1000 ZuschauernNeuwied und Diez-Limburg wollen spielen

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Während die Deutsche Eishockey-Liga die Saison auf des Corona-Virus für beendet erklärte und in der Saison 2019/20 kein Meister den Eintrag in die Geschichtsbücher finden wird, sind alle Beteiligten derzeit optimistisch, dass Bären und Rockets das mit Spannung erwartete Endspiel bestreiten können. Nachdem die Drähte zwischen beiden Vereinen, politischen Gremien sowie den Spitzen der Verbände Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz geglüht haben, hat man sich darauf verständigt, Spiele mit 1000 Zuschauern pro Begegnung sowohl am Diezer Heckenweg als auch im Neuwieder Icehous zuzulassen. 250 Karten sind jeweils für den Gastverein bestimmt.

„Wir freuen uns im Sinne des Sports und vor allem der Zuschauer über diese Nachricht und hoffen, dass sich an diesem Stand in den nächsten Tagen auch nichts mehr ändert“, sagt der EHC-Vorsitzende Uli Günster. Die Einbußen durch die Zuschauerbeschränkung sowie die wiederholten Auflagen zwingen den EHC aus wirtschaftlichen Gründen dazu, die Eintrittspreise nochmals zu erhöhen. Vollzahler zahlen 15 Euro pro Karte, ermäßigte Tickets kosten 11 Euro, und der Eintrittspreis für Kinder beträgt 6 Euro. In Diez werden einheitlich 15 Euro fällig. Alle Frei- und 50-Prozent-Rabattkarten verlieren im Finale ihre Gültigkeit.

Die Austragung der Partien ist wie schon das dritte Halbfinalspiel gegen den Herforder EV mit besonderen Auflagen verbunden. Die Behörden verlangen erneut eine „Anwesenheitsliste", in der sich alle Besucher eintragen, sowie Hygienemaßnahmen durch Hand-Desinfektion am Halleneingang. Gegen Herford verlief dies bereits völlig reibungslos. Um nicht in zeitliche Engpässe zu geraten, öffnet das Neuwieder Icehouse am Sonntag seine Pforten bereits um 17 Uhr, also zwei Stunden vor dem Eröffnungsbully.

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