Zwei Siege weit weg: Der Aufstieg

Zwei Siege weit weg: Der AufstiegZwei Siege weit weg: Der Aufstieg
Lesedauer: ca. 1 Minute

Dies war ja das erklärte Ziel der Schweinfurter – den Sprung in eine wieder stabilere und nun auch aufgestockte Oberliga Süd zu schaffen. In diesem Sinne werden die kommenden Spiele die wichtigsten der Saison, da beide Finalisten sportlich aufgestiegen sind. 26 Siege haben die Dogs in der Vorrunde eingefahren, fünf in der Meisterrunde. Nun sind noch zwei nötig, in höchstens drei Anläufen. Und der Gegner ist nicht der nächstbeste: Die Bulls als noch amtierender Titelträger haben sich vom „Fluch“ ihrer Vorgänger nicht treffen lassen, der in den letzten Jahren jeder nicht aufgestiegenen Meistermannschaft ein schwächeres Folgejahr bescherte, auch den Mighty Dogs nach ihrem Titelgewinn. Nicht so Sonthofen. Der ERC lieferte den Dogs einen langen und heißen Kampf um die Spitze und durchlief die Zwischenrunde souverän, auch wenn den Allgäuern der punktgleiche EHC Bayreuth den ersten Platz wegschnappte.

So stehen sich am Sonntag die beiden Topfavoriten der Liga gegenüber, von vielen als vorweggenommenes Finale bezeichnet. Auch Schweinfurts sportlicher Leiter Steffen Reiser äußerte die Ansicht, das größte Kaliber vor sich zu haben: „Sonthofen ist vom Papier her vielleicht die stärkste Mannschaft, aber in den Play-offs kommt es auf die Tagesform an, auf den Enthusiasmus und den Willen, den man aufs Eis zu bringen vermag.“ Seinem Trainer Viktor Proskuryakov fehlt am Sonntag nur der in Memmingen mit einer Matchstrafe belegte Mark Dunlop. Mit der Beurteilung des Falles und der Verkündung eines Strafmaßes ließ sich der Verband bisher Zeit; aber es ist davon auszugehen, dass der Verteidiger zumindest für das erste Heimspiel des ERV gesperrt sein wird.

Die Mighty Dogs haben zudem bekanntgegeben, dass die Hauptsponsoren „Wolf Möbel“ und „Brauerei Roth“ sowohl für eine mögliche Oberliga als auch für die Bayernliga bereits ihre Zusage für die neue Saison gegeben haben.