Zwei alte Rivalen

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Zwei altbekannte Rivalen sind an den beiden nächsten Spieltagen die Gegner des ESV Pinguine Königsbrunn. Freitagabend gibt der bayrische Meister EHC Waldkraiburg um 20 Uhr seine Visitenkarte in der Hydro-Tech-Eisarena und am Sonntag geht es wieder einmal in die „Hauptstadt des Weißbieres“ zum TSV Erding (Beginn 18 Uhr).

Beiden Gegnern ist, ebenso wie den Pinguinen, der Saisonstart nur mäßig gelungen. Vor allem der amtierende Meister aus Oberbayern hatte sich den Auftakt in die Spielzeit sicherlich anders vorgestellt. Derzeit befinden sich die Löwen nur einen Platz vor dem ESV mit acht Punkten und 23:30 Toren. Damit ist man wohl gleich beim bisherigen Sorgenbereich angekommen, denn die beste Defensive des Vorjahres scheint bislang nicht wieder angekommen zu sein. Bezeichnenderweise wurden in den letzten beiden Auswärtsspielen insgesamt 16 Gegentreffer kassiert. Erklärbar ist der durchwachsende Start sicherlich mit dem Verlust der Topstars des Vorjahres. Dale Crombeen, John Noob, Andreas Attenberger und Sergej Hatkevitch sind in dieser Fülle kaum auf einen Schlag zu ersetzen. Neutrainer Michael Pohl, der Meistercoach Heinz Zerres ablöste, konnte allerdings Zweitligaprofi Eric Dylla neu im Kader begrüßen, der aktuell mit elf Punkten auch die interne Scorerliste anführt. Bereits in der Vorbereitung trafen die Teams in Königsbrunn aufeinander. Dabei behielten die Pinguine mit 4:1 die Oberhand. Am Freitag erwartet man allerdings ein enges, umkämpftes Spiel, denn beide Mannschaften müssen zusehen, den Kontakt zu den vor ihnen liegenden Vereinen nicht abreißen zu lassen.

Ebenfalls auf Augenhöhe sind die Erding Gladiators einzuschätzen. Aktuell liegt die Mannschaft von Trainer Rudi Sternkopf drei Punkte vor den Pinguinen. Allerdings plagen die Mannschaft, die über die Sommermonate deutlich verbessert wurde, derzeit einige Verletzungssorgen. So fallen Michael Schneidawind (Kreuzbandriss) und Martin Melchert (Knieprobleme) die gesamte Saison aus. Dazu kommt die Verletzung von Torhüterin Viona Harrer, die als Nummer eins geplant war. Bislang bestritt die deutsche Nationaltorhüterin aber noch keine Partie. Dennoch kompensierte der TSV dies zuletzt bemerkenswert und konnte Waldkraiburg mit 7:3 vom heimischen Eis fegen. Herausragender Spieler ist derzeit Kapitän Stefan Breiteneicher, der zusammen mit Ales Jirik für die nötige Offensivkraft sorgt. Dazu kommt in Dr. Felix Schneider ein Spieler, der nach vielen Jahren in der zweiten Bundesliga nun zugunsten seiner Arbeit mit dem Eishockey kürzer tritt und daher nicht immer zur Verfügung steht, aber bei seinen Auftritten absoluter Führungsspieler ist. Nachdem die Erdinger Eishalle lange Jahre kein gutes Pflaster für die Pinguine war, änderte man dies im Vorjahr mit einem 4:0. Dazu schaltete man Erding im Play-off-Kampf am letzten Spieltag aus, so dass die Erding auf Revanche sinnen. Allerdings wird der ESV alles daran setzen, endlich die ersten Auswärtspunkte zu holen.

Noch bis Freitag 16 Uhr läuft auf der Homepage der Pinguine (www.pinguine-koenigsbrunn.de) die Wahl zum Spieler der Monats Oktober. Der gewählte Spieler wird vor dem Spiel gegen Waldkraiburg geehrt.