Zehnter Neuzugang beim EHCEHC Waldkraiburg

Zehnter Neuzugang beim EHCZehnter Neuzugang beim EHC
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Der studierte Wirtschaftsingenieur, der inzwischen in Traunreut arbeitet, konnte zuletzt vielleicht „nur“ in der Landesliga spielen: „Wegen des Studiums war es in den letzten beiden Jahren immer etwas schwierig mit dem Training und den Spielen. Jetzt habe ich da aber durch die Arbeitszeiten wieder Gewissheit und will wieder voll angreifen.“ In seiner Eishockeykarriere kann der gebürtige Peißenberger aber schon auf zahlreiche hochklassige Stationen zurückblicken. Seine ersten Schritte machte der inzwischen 1,89 Meter große und 83 Kilogramm schwere Verteidiger in der DNL-Mannschaft des SC Riessersee. In 70 Spielen für die Garmischer kam Höck dabei auf 24 Scorerpunkte (15 Tore). Anschließend wechselte er mit gerade einmal 18 Jahren zu den Blue Devils Weiden in die 2.Bundesliga. Neben 62 Spielen in der zweithöchsten deutschen Spielklasse (2 Assists) lief er auch fünf Mal für die Junioren-Bundesligisten der Oberpfälzer auf (4 Scorerpunkte). In der folgenden Saison 2005/ 2006 kam der Linksschütze in den drei höchsten deutschen Ligen zum Einsatz: neben 17 Spielen für Zweitligist Bremerhaven (1 Assist), 32 Auftritten für Oberligist Riessersee (8 Scorerpunkte) stand er auch in sechs DEL-Spielen für die Hannover Scorpions auf dem Eis.

Es folgten drei Spielzeiten beim SC Riessersee: nach der ersten Oberligasaison (57 Spiele / 4 Tor / 13 Assists) rückten die Werdenfelser in die 2.Bundesliga nach, dort absolvierte Höck weitere 98 Spiele (22 Scorerpunkte), sowie zwei Partien im DEB-Pokal (1 Assist). 2009 wechselte Höck dann zu den „Starbulls“ Rosenheim, kam in 49 Spielen auf neun Scorerpunkte (1 Tor) und feierte am Ende den Aufstieg in die 2.Bundesliga. Der damalige Student folgte dann aber dem Ruf des EHC Klostersee, für die er in der Oberliga 57 Mal auf dem Eis stand und dabei zehn Scorerpunkte (3 Tore) verbuchen konnte. Bekanntschaften aus der Rosenheimer und Grafinger Zeit waren nun auch ein ausschlaggebender Grund für ihn, nach Waldkraiburg zu wechseln: „Der Andreas Paderhuber und der Max Kaltenhauser spielen ja jetzt auch für den EHC, das war dann natürlich noch ein weiterer Anreiz, zu den Löwen zu kommen.“ In den vergangenen beiden Jahren spielte er noch beim EHC Bad Aibling in der Landesliga (38 Spiele, 32 Scorerpunkte, davon 14 Tore). Was für eine der hochrangigsten deutschen Politikerinnen in Sachen Internet gilt, trifft für den Neuzugang Höck auf die Bayernliga nicht zu: „Die Liga ist kein Neuland für mich, auf keinen Fall. Denn ich habe mir in den vergangenen Jahren auch immer wieder in Peißenberg Spiele angeschaut. Jetzt freue ich mich auf die Saison.

Insgesamt absolvierte Michael Höck im Seniorenbereich in der DEL sechs Spiele für die Hannover Scorpions, 177 Spiele in der 2.Bundesliga für Weiden, Bremerhaven und Riessersee (25 Scorerpunkte, 2 Tore), 195 Oberligaspiele für Riessersee, Rosenheim und Grafing (44 Scorerpunkte, 9 Tore) sowie 38 Spiele in der Landesliga für Bad Aibling (32 Scorerpunkte, 14 Tore). Die Bayernliga fehlt ihm in seiner Sammlung also noch – die Verantwortlichen und auch die Fans des EHC Waldkraiburg hoffen nun bestimmt, dass es so viele wie möglich werden.       

Bereits zuvor hatten die Löwen Raphael Tarkusch und Philipp Seifert (beide Trostberg), Andreas Paderhuber, Max Kaltenhauser und Lukas Wagner (alle Klostersee), Daniel Hämmerle und Martin Führmann (beiden Dorfen), Timo Borrmann (Erding) sowie Oleg Tokarev (Hamm) verpflichtet.