Wölfe wollen ins Halbfinale einziehen

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
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Gelingt den Selber Wölfen der Einzug ins Play-off-Halbfinale? Trotz eines guten Vorsprungs, der VER Selb hat es noch nicht geschafft. Zwei Niederlagen am Wochenende und eine grandiose Saison könnte abrupt zu Ende sein. Noch einmal gilt es, alles in die Waagschale zu werfen. Zwei schwere Partien stehen unter Umständen auf dem Programm. Schafft man es abermals nicht, den Derbyfluch am Freitag beim EHC Bayreuth (19:30 Uhr) zu beenden, so steht den Wölfen am Sonntag um 17:30 Uhr (!) im Heimspiel gegen den starken EC Pfaffenhofen ein regelrechtes Endspiel ins Haus. Sekt oder Selters für den VER Selb.

Die Ausgangsposition ist klar und auf dem ersten Blick auch gar nicht mal so schlecht. Nach den beiden eindrucksvollen Siegen über den amtierenden Meister ERV Schweinfurt, stehen die Selber Wölfe in der Zwischenrunde mit 10 Punkten auf Rang eins. Dicht gefolgt vom EC Pfaffenhofen, der nach ebenso starken Auftritten und Siegen über den EHC Bayreuth mit neun Punkten dahinter steht. Auf dem dritten Platz folgen die Wagnerstädter mit fünf Punkten. Die Rechnung ist simpel: gelingt dem VER in Bayreuth ein Punkt, so ist man durch und hat das Halbfinale und damit den bislang größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht. Gelingt das bei den Tigers nicht, so heißt es noch einmal zittern und am Sonntag im Heimspiel gegen Pfaffenhofen Vollgas geben. Zwei Niederlagen könnten das Aus bedeuten, außer Schweinfurt kommt kurzfristig in die Erfolgsspur zurück und nimmt am Sonntag Bayreuth die Punkte ab. „Wir wollen Selb zwar Schützenhilfe leisten“, lässt Steffen Reiser, Abteilungsleiter der Mighty Dogs verlauten, „doch in unserer derzeitigen Verfassung würde ich nicht unbedingt darauf vertrauen.“