Wölfe sind heiß auf einen Derby-Sieg

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
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Fünf Siege in Folge, Tabellenplatz zwei in der Bayernliga. Die Bilanz der Selber Wölfe ist nach zehn Spieltagen nahezu makellos. Doch warum das Eishockeyfieber in der Region gehörig ansteigt, hat auch oder vielmehr mit dem nächsten Spieltag zu tun. Derbytime – der VER Selb am Freitag (19:30 Uhr) zu Gast beim Erzrivalen EHC Bayreuth. Ein Erfolg ist für jedes Team quasi Pflicht. Es geht um das Prestige und die Nummer 1 in Oberfranken. An die 1000 Selber Schlachtenbummler wollen in der Wagnerstadt nicht nur den nächsten Dreier feiern. Zwei Tage später steht der Mannschaft mit dem Heimspiel gegen den amtierenden Vize-Meister TSV Peißenberg schon das nächste Spitzenspiel ins Haus.

Nicht nur die Anhänger beider Mannschaften wissen um die Bedeutung dieser vielversprechenden Partie zwischen Bayreuth und Selb. Ein Derby, das lange auf sich warten musste. Nach „freundschaftlichen“ Vergleichen oder den für den VER ebenso siegrechen Begegnungen im Pokalwettbewerb um den Bayernkrug in jüngster Zeit geht es am kommenden Freitag nach genau 2077 Tagen erstmals wieder um Punkte zwischen den Wölfen und den Tigers. Das da im März 2004 letztmals die Selber Eishockeycracks mit einem 3:2 nach Penaltyschießen als Sieger vom Eis in der Wagnerstadt gingen, mag aber heute nur noch Statistiker interessieren.

Nur um Punkte? Beim weitem nicht! Am elften Spieltag der Bayernliga-Hauptrunde geht es um die abermalige Vormachtstellung in Oberfranken. Oft übliche Floskeln wie „ein Spiel wie jedes andere auch“ gibt es von Mannschaftsteilen und Vereinsverantwortlichen in keinster Weise. Abnehmen würde solche Aussagen ohnehin niemand. Jeder will dieses Match gewinnen.

Zwei Tage nach dem Oberfrankenduell steht für den VER Selb schon das nächste Schlagerspiel auf dem Programm Zu Gast im Selber Vorwerk in der amtierende Vize-Meister TSV Peißenberg. Die mit 16 Punkten auf Platz acht stehenden Eishackler sind nach zuletzt drei Siegen in Folge auf dem besten Weg, wieder in die vordere Tabellenregion zu stoßen und an die Erfolge der Vorjahre anzuknüpfen.