Wölfe gegen Bayreuth in der Pflicht

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
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Auftakt in die spannendste Saisonphase. Und zum Start der Zwischenrunde um die Meisterschaft kommt es zugleich zur Wiederauflage des Oberfrankenderbys – die Selber Wölfe haben den EHC Bayreuth zu Gast. Da dürfte die Eissporthalle am Freitag (20 Uhr) wieder zum Hexenkessel werden. Gelingt dem VER diesmal der Sieg im Nachbarschaftsduell und damit ein Traumstart nach Maß? Keine leichte Aufgabe steht der Mannschaft auch am Sonntag nicht bevor. Zu Gast ist man da um 17:30 Uhr beim EC Pfaffenhofen.

Bereits vor drei Wochen war die Selber Eissporthalle gegen den Erzrivalen restlos ausverkauft. Und auch diesmal wird das Stadion zum Hexenkessel. Das Kontingent an Karten wurde aus Sicherheitsgründen diesmal etwas eingeschränkt und da der Vorverkauf seit Tagen gut läuft, werden auch nicht mehr viele Karten erhältlich sein.

„Es geht um die Wurscht und es gibt auch keine Ausreden mehr“, fordert Spielertrainer Cory Holden, mehr als je zuvor zu geben. Wohlwissend, dass man die beiden ersten Derbys dieser Saison gegen einen kampfstarken Gegner verloren hat. Waren schon diese Niederlagen äußerst bitter, so dürfte gar eine dritte in Folge bei den Fans nur schwer wieder gut zu machen sein. Mit dem Auftakt der Meisterrunde geht die Saison jetzt erst wieder so richtig los. Sechs Parteien stehen auf dem Programm, das Halbfinale das erklärte Ziel. Ein Schlendrian ist da nicht erlaubt, sondern „ höchste Konzentration über komplette 60 Spielminuten, um die Punkte einfahren zu können“, glaubt Holden.

Den EC Pfaffenhofen hatte man zwar erst vergangenen Sonntag in Selb als Gegner. Bei ihrem Gastspiel hat das Team jedoch keineswegs das gezeigt, was wirklich in ihr steckt. „Das war nicht Pfaffenhofen. Da haben einige Spieler gefehlt, der Rest nicht wirklich 100 Prozent gegeben“, deutet der VER-Coach darauf, dass Pfaffenhofen starke Cracks im Kader habe. David Vokaty, Terry Campbell und Rafal Martynowski im Angriff, dazu Elvis Beslagic als starker Offensiv-Verteidiger. Bereits im ersten Match zeigte die Mannschaft ihr Können, nutzte jeden noch so kleinen Fehler der „Wölfe“ und konterte Selb klassisch aus.