Wieder nur an den Punkten geschnuppertTSG Reutlingen

Wieder nur an den Punkten geschnuppertWieder nur an den Punkten geschnuppert
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Der EC war wie die Black Eagles bislang nur gegen den Stuttgarter EC 1b erfolgreich gewesen und ebenso dringend auf Punkte angewiesen. Entsprechend engagiert gingen beide Teams von Beginn an zu Werke. Allerdings waren es auf beiden Seiten mehr kuriose und unglückliche Aktionen der Torhüter, die zu jeweils drei Treffern auf beiden Seiten führten. Für die ansonsten in Bestbesetzung auflaufende TSG konnten sich Tilo Fritz, Matthew Lewis und Martin Schafroth in die Torschützenliste eintragen. Für den EC trafen Ebner und zweimal Steinhauer. Als kurios empfand sicher auch der eine oder andere Zuschauer die ungewöhnlichen Trikotfarben der Black Eagles. Statt dem gewohnten graublau waren gelb und blau angesagt. Zustande gekommen war das Wechselspiel auf eine Anweisung der Schiedsrichter, die aufgrund der ähnlichen Farben zum Dress der Eisbären Verwechslungen befürchteten und auf unterschiedlicheren Trikots bestanden. Hier konnten sich die Black Eagles nur mit den gelb-blauen Trikots der Reutlinger Hobbymannschaft Albdreamteam behelfen. Die gewohnten Spielernummern waren damit aber auch durcheinander gewirbelt. Dem Spiel taten die frischen Farben keinen Abbruch.

Im Mittelabschnitt zeigten sich die beiden Teams ebenbürtig und mit schönen Kombinationen. Die Black Eagles verpassten es aber erneut in den für den Gegner kritischen Spielphasen die eigenen guten Chancen und die sich im Überzahlspiel ergebenden Möglichkeiten zu nutzen und ein Spiel zu eigenen Gunsten zu kippen. So ging es im Drittel torlos bei 3:3 in den letzen Abschnitt, der vom Balinger Steinhauer dominiert sein sollte. Bereits im ersten Drittel hatte dieser zwei Treffer erzielen können. Zwei Treffer des Balinger Topscorers waren es auch, die die Partie entschieden. Nahezu identisch schnappte sich Steinhauer in der 45. und in der 52.Minute im eigenen Drittel die Scheibe und lies im Alleingang die Reutlinger Defensive samt Torhüter aussteigen. Nach dem ersten Treffer war den Black Eagles nichts anzumerken. Der Puck wollte aber nicht ins Eisbären Gehäuse. Die Vorentscheidung zum 3:5 lies den Spielwitz der Black Eagles merklich einbrechen, sodass nur noch wenig zusammenlief. Den Schlusspunkt setzte Gogoll für den EC in Überzahl rund vier Minuten vor Schluss zum 3:6.

Nun wird es langsam ernst für die Black Eagles will man sich noch vom hinteren Tabellendrittel lösen. Bereits am 5. Januar  steht die nächste Partie beim FSV in Schwenningen an, der den Black Eagles in der Vergangenheit auswärts aber gar nicht gelegen hat.