„Wichtig ist einzig und allein der Sieg“

Nicht nur in dieser Szene behielten die Stars die Oberhand gegen den ESC Bad Liebenzell. (Foto: Bruno)Nicht nur in dieser Szene behielten die Stars die Oberhand gegen den ESC Bad Liebenzell. (Foto: Bruno)
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Gleich zu Beginn zeigte sich, dass die Partie gegen die Black Hawks anders verlaufen sollte, als das erste Spiel der beiden Mannschaften gegeneinander. Damals entschieden die Stars das Spiel deutlich für sich (8:0). Kurz danach fand bei den Gästen ein sportlicher Neuaufbau statt, der in Ansätzen bereits Wirkung zu zeigen scheint.

Die erste Tormöglichkeit gehörte aber den Kurpfälzer. Dennis Hambrecht zog nach einem Konter ab, scheiterte jedoch am Quergestänge des ESC-Gehäuses. Im Gegenzug vereitelte Wich einen abgefälschten Schuss von Daniel Heimann. Der Mann der letzten drei Minuten vor der Pausensirene war ohne Frage Paavo Braun. Zunächst bereitete er die Treffer von Thomas Korte und Sven Jacobaschke vor, ehe er sich selbst in die Torschützenliste eintrug und mit einem Handgelenkschuss das 3:0 (19.) erzielte.

Die komfortable Führung schien den Stars-Akteuren wohl nicht gut bekommen zu sein, denn im mittleren Abschnitt verloren die Gastgeber, die ohne sechs Spieler antreten mussten, ihre spielerische Linie. Jan Nekvinda nutzte die Unachtsamkeiten, die sich bei den Stars nach und nach einschlichen und brachte seine Black Hawks mit zwei Toren wieder zurück ins Spiel – 2:3 (22./34.). Größte Chancen den alten Vorsprung wieder herzustellen vergaben nacheinander Uli Stadler, Moritz de Raaf und Andreas Morlock.

Nach einer ordentlichen Kabinenpredigt des Trainerteams, fanden die Stars wieder zurück ins Spiel, die Vorentscheidung sollte aber bis in die letzte Minute auf sich warten lassen. Liebenzell nutzte sein Recht, einen weiteren Feldspieler, anstatt eines Torwarts aufs Eis zu schicken. Dieser Griff in die Taktikkiste sollte aber nach hinten losgehen, da die zu Beginn beschriebene Szene die Partie entschied.

Nach dem Spiel war RNS-Coach Karcharvich ebenso froh über den Sieg wie seine Spieler: „Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, dann sind wir aber eingebrochen. Die Chancenverwertung war unser großes Manko, aber im Endeffekt haben wir drei Punkte geholt und das ist wichtig.“

Auch Antonio Schäfer, der für die Stars sein Debüt feierte, war mit seinem Einstand zufrieden: „Das war ein guter Anfang. Ich habe mir das Leben durch meine Strafzeiten unnötig schwer gemacht, aber ich habe wie die Mannschaft gekämpft und der Assist zum entscheidenden Tor war natürlich super. So kann es weitergehen.“

Am kommenden Samstag geht es für die Stars in Freiburg weiter. Spielbeginn bei den Wölfen ist um 17.45 Uhr.