Vorgezogene Bescherung

Vorgezogene BescherungVorgezogene Bescherung
Lesedauer: ca. 1 Minute

„Wir haben die bisherigen Spiele dieser Saison analysiert – und auch ein Auge darauf geworfen, was kommen wird – nämlich der knallharte Kampf gegen den Abstieg. Mit Martin Valenti wollen wir, unsere Defensive stabilisieren“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher.

Valenti, ein gebürtiger Ravensburger, spielte bis vor drei Jahren – kurz von einem Intermezzo in Ulm unterbrochen – für seinen Heimatklub in der zweiten Liga und der Oberliga, ehe er erneut nach Ulm in die Bayernliga wechselte. Von 2007 bis 2009 spielte der 35-Jährige für Memmingen. Valenti ist läuferisch und spielerisch stark. „Ein klassischer Zwei Wege Verteidiger, der zu unserer Spielweise des schnellen Umschaltens passt“, sagt Trainer Willy Bauer. Vor einem Jahr beendete Valenti eigentlich seine Eishockey- Karriere. „Jetzt juckt es wieder und ich will noch zwei Jahre dranhängen“, sagt der Verteidiger, der beim EVL die Nummer Zwei tragen wird. „Mit ihm und ab Januar mit Fabian Burmann habe ich nun auch hinten Variationsmöglichkeiten“, sagt Bauer, der allerdings nur noch im heutigen Abschlusstraining die Möglichkeit hat, zu testen, mit wem der Neuzugang am Besten harmoniert. „Es fehlen uns einige verletzte und beruflich verhinderte Spieler im Training“, sagt Bauer, dem die personelle Verstärkung deshalb mehr als gelegen kommt. Dennoch werden die Lindauer alles andere als komplett zum morgigen Derby nach Buchloe reisen. Für das Heimspiel am Sonntag gegen Dorfen soll es dagegen besser aussehen.

Einen neuen Verein hat dagegen ein Lindauer Abgang gefunden. Pietro Vacca wird künftig für den Liga-Konkurrenten EV Pfronten stürmen.