Vorbereitungsmarathon geht weiter

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Zunächst reiste die Truppe von Michael Rossi in den Breisgau: Dort erwartete die Islanders eine große Unbekannte: Nach der Insolvenz im letzten Jahr treten die Freiburger nun in der Regionalliga an. Welche Stärke das Team in der kommenden Saison auf das Eis bringen wird, ist noch unklar. Mit einem Rumpfkader liefen die Islanders gegen die Wölfe auf. Viele Spieler konnten aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen den beschwerlichen Weg durch den Schwarzwald nicht mit anreten. Das Ergebnis konnte sich aber durchaus sehen lassen: Ein Tor von Eigengewächs Timo Krohnfoth bereits in der dritten Minute bescherte den Islanders eine lang andauernde Führung. Erst in der 42. Minute glichen die Hausherren in der Franz-Siegel-Halle zum 1:1-Endstand aus.

Nur einen Tag später wartete der Erzrivale ECDC Memmingen auf die Islanders. Eine echte Standortbestimmung konnten die Indians den Islanders jedoch nicht bieten. Zu schwer waren die Beine der Allgäuer nach einem intensiven Trainingslager, die nach 60. Minuten ein 12:2 aus Sicht des EV Lindau auf der Anzeigentafel bestaunen mussten. „Bei uns lief es einfach wie am Schnürchen: Fast jeder Schuss hat gesessen und alles fiel sehr leicht. Bei den Indians klappte gar nichts. Wir werden sicher beim Rückspiel in zwei Wochen ein anderes Memmingen erleben“, sagte der sportliche Leiter Bernd Wucher nach der Schlusssirene. Das Spielgeschehen in Memmingen entwickelte sich nach den beiden Treffern im ersten Drittel durch Timo Krohnfoth (12.) und Zdenek Cech (19.) in eine Richtung. Nach 40. Minuten stand es bereits 7:0 für den EV Lindau nach Toren von NIkolas Oppenberger (26., 36.), Zdenek Chech (29.), James Nagle (34.) und Timo Krohnfoth (38.). „Das war kein Duell auf Augenhöhe, aber daran ist die unterschiedliche Vorbereitung beider Teams schuld. Die Indians waren einfach platt“, resümierte auch der 2. Vorsitzende Peter Riedmüller, der auch im letzten Drittel seine Islanders weiter im Vorwärtsgang bewundern konnte. Erneut traf der EVL fünf Mal durch Stephan Trolda (42.), Nikolas Oppenberger (45.), Andreas Pufal (47.), Zdenek Cech (52.) und Manuel Merk (60.) kassierte allerdings auch noch zwei Gegentreffer. „Klar freut man sich über ein 12:2, aber unter diesen Vorzeichen ist das Ergebnis natürlich völlig verzerrt. Erst nach dem ersten Ligaspiel gegen Sonthofen werden wir wirklich wissen, wo unser Team steht“, so Riedmüller weiter.


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