Vierter Auswärtssieg in Serie bringt den 50. Punkt

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Den Buchloer Pirates lassen im Kampf um die acht Play-off-Plätze der Bayernliga nicht locker. Nach einer beeindruckenden Mannschaftsleistung landete die Truppe von Trainer Norbert Zabel am 27. Spieltag einen wichtigen 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)-Auswärtssieg in Königsbrunn und hält sich damit hartnäckig in der Spitzengruppe.

Fast 700 Zuschauer in der gut gefüllten Hydro-Tech-Eisarena sahen am Sonntagabend eine temporeiche und sehr unterhaltsame Bayernligapartie mit einem verdienten Sieger. Und so feierten die fast 200 begeisterten Buchloer Schlachtenbummler mit dem Team den vierten Auswärtserfolg hintereinander und den insgesamt 50. Bayernligapunkt noch minutenlang nach der Schlusssirene. „Es ist schon klasse, wie meine Spieler, die sonst nicht soviel Eiszeit haben, einhundertprozentig in die Bresche springen, wenn Stammkräfte ausfallen“, war ESV Coach Norbert Zabel voll des Lobes vor allem über die Leistung von Christian Warkus und Mario Koslovsky. Neben Topscorer Pavel Mojtek und dem gesperrten Verteidiger Martin Bonenberger mussten die Pirates bereits nach dem ersten Drittel auch noch ohne die angeschlagenen Stürmer Matthias Hitzelberger und Oliver Braun auskommen.

Die Gastgeber hatten furios begonnen und verbuchten schon nach 20 Sekunden die erste wirklich gute Torchance. Es dauerte gut zehn Minuten, bis sich die Pirates auf das Tempospiel der mächtig anstürmenden Pinguine richtig eingestellt hatten. Nach einigen Weitschüssen brachte dann die erste Überzahlgelegenheit auch gleich die 1:0-Führung für die Gäste. Andreas Zeck hatte mit einem verdeckten Schlagschuss von der blauen Linie getroffen (12.). Im Mitteldrittel übernahmen die Piraten dann mehr und mehr das Kommando und waren nun ihrerseits dem zweiten Treffer näher, als die Gastgeber dem Ausgleich. In der stärksten Phase der Pirates scheiterten Bastian Simmler, Oliver Glöckner und Peter Klemm kurz nacheinander denkbar knapp am starken Jan Pospisil im Konigsbrunner Tor. Auch ein sehenswerter Spielzug über Christoph Hicks und Bohdan Kozacka brachte zunächst nichts Zählbares. Riesenpech für ESV-Verteidiger Sven Curmann, der die Scheibe praktisch mit der Sirene zur zweiten Drittelpause an die Querlatte donnerte (40.).

Offener Schlagabtausch dann auch zu Beginn des Schlussabschnittes. Schließlich nutzten die Pirates die Riesenchance, als zwei Königsbrunner Spieler auf der Strafbank Platz nehmen mussten eiskalt aus. Nach einem druckvollen Powerplay war es Christoph Hicks, der aus kurzer Distanz überlegt zum 2:0 einschoss (46.). Die Pinguine wirkten nun doch etwas geschockt. Der Aufsteiger setzte nach, doch Pospisil rettete mit zwei Paraden gegen Martin Kohlhund und Bohdan Kozacka. Überhaupt rückten die beiden vielleicht besten Torhüter der Liga noch mehr Mittelpunkt, denn der bombensicher haltende Florian Warkus im Buchloer Tor stand Jan Pospisil in nichts nach. Richtig spannend wurde es dann aber doch noch einmal, als in der Schlussphase zwei Piraten auf der Strafbank saßen. Mit Glück, Einsatz und Siegeswillen überstand die Buchloer Defensive aber auch diese kritische Zeit schadlos. In den letzten beiden Spielminuten nahmen die Pinguine noch ihren Torhüter vom Eis. Ein Treffer gelang den Hausherren aber nicht mehr. Im Gegenteil: Christoph Hicks schnappte sich die Scheibe und traf 30 Sekunden vor dem Ende aus fast 20 Metern Entfernung ins verlassene Königsbrunner Tor zum 3:0-Endstand (60.).

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