VER auch im Rückspiel erfolgreich

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Nach einem in der Höhe klaren 9:4-Heimerfolg konnten die Selber Wölfe auch das Rückspiel beim ERV Chemnitz für sich entscheiden. Knapp mit 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) gingen die VER-Cracks in einer eher mäßigen Partie als Sieger vom Eis. Am Sonntag (18 Uhr) erwarten die Holden-Schützlinge im heimischen Stadion mit dem ESC Halle einen der favorisierten Teams der Regionalliga Ost.

Das erste Spieldrittel im Rückspiel beim ERV Chemnitz gehörte klar den Selber Wölfen. Bereits nach zwei gespielten Minuten setzte Lamich den Puck an den Außenpfosten. Nach schadlos überstandenem Unterzahlspiel erwies sich der Tscheche dann allerdings treffsicherer. Nach Bullygewinn im Angriffsdrittel zog er von der rechten Seite in die Maschen zur Führung. Auch in der Folge diktierten die VER-Cracks das Spielgeschehen. In der Defensivarbeit stand man sicher, ließ den Gegner kaum zur Entfaltung bringen und erarbeitete sich selbst zahlreiche gute Möglichkeiten. Erst Waßmiller konnte in der 15. Minute nach Thielsch-Vorlage den Vorsprung ausbauen, nachdem man zuvor zu leichtfertig mit seinen Chancen umging. Stiegler auf Seiten der Hausherren präsentierte sicher aber effizient, als er die Scheibe unter die Latte zum Anschluss treffen konnte.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts zeigten beide Teams in direkten Gegenzügen gutes Eishockey. Beide Keeper waren gefordert und auch Sekera konnte nur mit Mühe durch drei Mann gestoppt werden. Erst als Chemnitz erneut Powerplay hatte, gelang der Ausgleich. In einer dann eher mäßigen Begegnung ließ Selb erneut die ein oder andere Gelegenheit aus, bis schließlich Thielsch von Waßmiller bedient wurde und er den Puck rechts in den Kasten setzen konnte.

Ebenso ruhig und fair ging es im Schlussdrittel zur Sache. Es dauerte noch eine Weile, dann schlugen die Wölfe wieder zu. Aus der Verteidigungszone passten Schwarzmeier und Jaworin auf den davon eilenden Siegeris, der Keeper Schnelle beim 4:2 keine Chance ließ. Die Sachsen konnten kurz darauf abermals verkürzen. Am Ende konnten jedoch die „Wölfe“ den Sieg nach Hause fahren.

Tore: 0:1 (6:16) Lamich (Hendrikson, Sekera), 0:2 (14:04) Waßmiller (Thielsch), 1:2 (17:48) Stiegler (Dvorak, Uhlig), 2:2 (25:29) Schenkel (Kohlstrunk, 5-4), 2:3 (37:08) Thielsch (Waßmiller, Hermle), 2:4 (49:25) Siegeris (Jaworin, Schwarzmeier), 3:4 (51:51) Buschmann (Stiegler, Uhlig). Strafen: Chemnitz 4, Selb 14. Zuschauer: 300.