Und wieder ein Remis

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Freitagsspiele enden beim ESV Pinguine Königsbrunn aktuell Unentschieden. Bereits zum vierten Mal, diesmal erstmals auswärts, gab es keinen Sieger, denn bei den Wanderers Germering erreichten die Pinguine ein 2:2 (0:0, 2:2, 0:0).

Trainer Hans Rothkirch war allerdings nicht zufrieden: „Wir hätten 3:2 oder 4:2 gewinnen müssen aufgrund der klareren Chancen. Defensiv stehen wir sehr gut, aber unsere Stürmer müssen zurück in die Erfolgsspur.“ Germering, seit sieben Spielen ohne Niederlage, und die Pinguine, in den letzten sieben Spielen lediglich in Selb verloren, verzichteten auf ein Abtasten und somit gab es sofort gute Gelegenheiten. Dabei hätten die Pinguine bereits nach einer knappen Minute in Führung gehen können, doch Polaczek scheiterte im Alleingang. Entsprechend dieser Szene blieben die Torhüter bis Ende des ersten Drittels Sieger in allen Situationen.

Der zweite Abschnitt sollte beide Lager zählbar belohnen. In der 28. Minute zeigte Pinguin-Torwart Sven Rampf seine Klasse, als er einen Penalty sicher abwehrte, doch eine Minute später war er chancenlos und die Gastgeber gingen in Führung. Der ESV hatte aber die richtige Antwort im Gepäck, denn 18 Sekunden später passte Vanc auf Rückkehrer Klundt, dieser weiter auf Hägele, der sicher verwandelte. Zu Ungunsten der Pinguine zeigten auch die Wanderers Moral, denn knapp zwei Minuten später trafen sie zum 2:1. Das Spiel wurde nun zu einem offenen Schlagabtausch, in dem sich die Pinguine das Übergewicht erspielten. Belohnt wurde dies durch Andreas Klundt, der die Scheibe in Überzahl ins gegnerische Tor kämpfte. Trainer Rothkirch über die Neuzugänge: „Conti verleiht der Abwehr noch mehr Stabilität und Klundt hat seine Spielstärke und Torgefährlichkeit bewiesen. Ich bin mit ihrem Einstand sehr zufrieden.“

Dass der Einstand nicht mit einem Sieg gekrönt wurde, lag an der Chancenauswertung der Pinguine. Germering hielt dem kraftvollen Spiel der Königsbrunner kaum noch stand, hatte aber mit Torhüter Bertet einen Fels in der Brandung. „Wir haben im letzten Drittel noch mehr Druck aufgebaut und noch mehr Spielanteile gehabt“, fasst Rothkirch zusammen, „aber beides heißt nicht automatisch mehr Erfolg, wenn die Entschlossenheit vor dem Tor fehlt.“ Teilweise haarsträubend waren Situationen, in denen selbst das leere Gehäuse nicht getroffen wurde. Stattdessen musste der ESV glücklich sein, dass Germering Sekunden vor dem Ende ebenfalls Abschlussschwäche zeigte und das Spiel nicht noch gewann.

Tore: 1:0 (29.) Porak, 1:1 (30.) Hägele (Klundt, Vanc), 2:1 (31.) Klett, 2:2 (37.) Klundt (Vanc, Hägele). Strafen: Germering 12, Königsbrunn 12.