Trotz Gerüchten: Spiel gegen Ulm findet statt

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Gegen zwei direkte Konkurrenten um den Einzug in die Play-offs tritt der ESV Pinguine Königsbrunn am Wochenende an. Freitagabend empfängt man den EC Ulm/Neu-Ulm 2000 (Beginn 20 Uhr), am Sonntag geht es zum TSV Erding Gladiators (Beginn 18 Uhr). Lange war es dabei nicht gewiss, ob die Partie gegen Ulm gespielt werden würde. Denn Der Verein wurde wegen säumiger Beiträge aus dem Bayrischen Landessportbund ausgeschlossen. Deswegen war unklar, ob der EC weiterhin in der Bayernliga spielen könnte. Das hat sich nun geklärt; das Spiel findet statt.

„Wir haben bereits in der Vorbereitung erlebt, dass Ulm eine starke Mannschaft hat und sehr Konterstark ist“, so Trainer Hans Rothkirch. „Mit Cox, Klundt und Stribny hat Ulm sehr gute und schnelle Spieler in ihren Reihen.“ Auffallend beim Sechsten der Bayernliga ist das negative Torverhältnis (35:36), dass die Mannschaft von Trainer Bielefeld trotz 15:9 Punkten hat. Defensiv stellt man die drittbeste Abwehr der Liga, offensiv allerdings den zweitschlechtesten Angriff. „Das sagt nichts über die wahre Stärke der Ulmer“, erklärt Rothkirch, „eine defensiv starke Mannschaft kann sich immer darauf verlassen, wenige Tore zu kassieren, und somit reichen wenige Treffer zu Siegen. Es ist wesentlich schwerer da zu bestehen, als gegen ein Team, dass nur nach vorne rennt“.

Stoppen müssen die Pinguine, bei denen Matthias Aßner gesperrt ist und der Einsatz von Zdenek Vanc erst kurzfristig entschieden wird, vor allem ihren letztjährigen Stürmer Andreas Klundt. Diesem gelangen bereits 18 Punkte in 12 Spielen. Der zweite Ex-Pinguin, Davide Conti ist dagegen wie Aßner nach einem Spielausschluss von Sonntag gesperrt.

Erding erwies sich bisher als schlechtes Pflaster für die Pinguine. Seit dem Aufstieg des TSV konnte der ESV noch keinen einzigen Punkt aus der Weißbierstadt entführen. Dies soll sich jetzt ändern: „Ich freue mich auf Erding und wir haben das Ziel und die Möglichkeit dort zu punkten, wenn wir clever agieren, unsere Chancen nutzen und sehr kompakt stehen“, macht Rothkirch seine Vorgaben deutlich. Nach sehr erfolgreichen letzten Jahren, haben die Gladiators, wie sich der Verein seit diesem Sommer nennt, bisher Schwierigkeiten richtig in die Saison zu finden. Lediglich einen Punkt mehr als die Pinguine bei identischem Torverhältnis holte die Mannschaft von Trainer Franz Steer. Dennoch ist Erding gerade zu Hause eine Macht und es gilt vor allem die Eigengewächse Krzizok und Borrmann zu stoppen, die mit dem Tschechen Ales Jirik für Furore sorgen.