Trainingsauftakt und TryoutsStuttgart Rebels

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Wer ist das mit dem weißen Helm, wie heißt der mit den zweifarbigen Stutzen und vor allem wer sind die Katjuschenko-Brüder, und ist das der neue Goalie Blankenburg im Gehäuse? Fragen über Fragen im Sekundentakt. Antworten flossen nur spärlich, denn auch die Insider mussten kurz überlegen und aussortieren, wer nun eigentlich wer ist.

Als Augenzeugen vor Ort waren neben den Fans auch Dusan Strharsky, Dominik Schmitt und Miquel „Tille“ Tilgner, die Altgedienten, die es sichtbar genossen, ihre Kameraden auf dem Eis schwitzen zu sehen und sich nicht mehr selber schinden zu müssen.

Wurde zu Beginn des Trainings noch Wert auf Bewegungskoordination und Eingewöhnung gelegt, nahm das Training im Laufe der Zeit immer mehr Fahrt auf und das Tempo der Übungen wurde verschärft. Da nun jeder mehr oder weniger mit sich selber beschäftigt war, konnte der Rebellen-Coach Jancovic einen genaueren Blick auf die Neuen werfen.

„Leider konnten heute nicht alle Tryout-Spieler teilnehmen. Wir haben zwei, drei Anfragen aus Übersee, die aber erst in ein paar Wochen in Stuttgart eintreffen werden“, so der sportliche Leiter Carsten Golombek. „Wir werden aber, wenn es um Kontingentstellen geht, sehr genau hinsehen und entscheiden. Wir haben da keinen Druck. Im Übrigen haben wir noch einige interessante Alternativen auf dem Radar und es ist nicht sicher, ob wir die K-Stellen überhaupt besetzen.“ Die Kaderplanung scheint also immer noch voll im Gange zu sein.

Und Teammanager Claus Becker ergänzt: „Namen von neuen Spielern, die heute als Tryouts hier sind, werden wir natürlich offiziell bekanntgeben, aber das letzte Wort hat der Trainer und erst dann kommt die Meldung.“

Während die Rebels so ihre Runden drehten und Übungen absolvierten, rückte immer mehr die neue Saison in den Gesprächsfokus. Golombek: „Bietigheim und Heilbronn schätze ich sehr stark ein. Bietigheim wird ein paar richtige Kracher aufbieten und Heilbronn hat sich abermals verstärken können. Von den anderen kann ich noch nichts sagen, da die Kader noch nicht bekannt sind. Ach ja, fast vergessen, wenn eine Mannschaft bereits seit Ende Juli auf dem Eis steht wie in Zweibrücken, dann ist das natürlich ein Riesenvorteil. Ich gehe davon aus, dass die ersten Spiele hochinteressant sein dürften.“

Claus Becker weiter: „Am kommenden Freitag und Samstag ist die Termintagung, da wissen wir dann vielleicht mehr. Interessant dürfte übrigens sein, ob sich der Spielplan, der bereits als Arbeitspapier vorliegt, bestätigt. Falls er sich bestätigt würden wir zum Auftakt nach Bietigheim fahren dürfen und das darauffolgende Heimspiel wäre dann gegen Heilbronn. Aber wie gesagt, das ist noch nicht sicher. Aber wenn ja, wären das echte Kracher und das gleich zum Start.“

Mittlerweile ist es 21.30 Uhr und Pavol Jancovic schickt seine Truppe zum letzten Auslaufen. Müde und ausgelaugt ziehen die Spieler mit, aber nur sehr wenige sind noch in der Lage die Anweisungen umzusetzen: „Setzt mehr die Oberschenkel ein, lasst sie glühen.“ Aus dem Pulk heraus kam dann die Bemerkung: „Meine Oberschenkel haben schon beim Umziehen geglüht.“

Die erste Trainingseinheit vom Dienstag war also ein voller Erfolg. Trotz aller Qualen und Schweißtreiberei, der Spaß kam also nicht zu kurz.

Die Rebellen trainieren ab sofort dreimal pro Woche, wobei einige Spieler noch am anschließendem Landesliga-Training unter Trainer Kenneth Glemser teilnahmen.

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