Torreiches erstes Drittel

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Sicherlich nicht nach dem Geschmack der beiden Trainer verlief am vergangenen Sonntag das erste Drittel in der Begegnung zwischen der TSG Reutlingen und dem EKU Mannheim beim 9:5 (6:4, 2:1, 1:0)-Sieg der Gastgeber in der Landesliga Baden-Württemberg. Insgesamt zehn Tore standen nach den ersten zwanzig Minuten auf dem Spielbericht.

TSG-Trainer Hans Krüger konnte trotz der Führung mit 6:4 nicht zufrieden sein, zumal sein Team nach einem furiosen Start nach elfeinhalb Minuten mit 5:1 durch Tore von Nikolai Gogoll, Marc Haudek und Dominique Tilgner fast schon die Vorentscheidung erspielt hatte. Ein leicht nachlassender Wille und Unkonzentriertheiten im Defensivspiel ließen die Gäste binnen viereinhalb Minuten jedoch auf 5:4 herankommen. Offensichtlich hatte der EKU die Müdigkeit der beschwerlichen Anfahrt durch das Schneetreiben abgelegt und spielte nun wie gewohnt mit großem läuferischem Einsatz. Einen Dämpfer erhielten die Bemühungen der Gäste dreiunddreißig Sekunden vor Drittelende als Nikolai Gogoll auf Zuspiel von Marc Haudek aus vollem Lauf heraus die Scheibe sehenswert per Direktabnahme an den Innnenpfosten und von dort ins Tor beförderte.

Im Mittelabschnitt agierten beide Teams wesentlich geordneter. Die entsprechende Ansprache beider Trainer war offensichtlich. Spielentscheidend war zunächst der erneut besser Start der TSG ins Mitteldrittel. Bereits nach eineinhalb Minuten erhöhte Matthias Schreiber auf 7:4. Das zwischenzeitliche 7:5 beantwortete abermals Marc Haudek mit dem 8:5. In der zweiten Spielhälfte trat die TSG auch in der Defensive wesentlich sicherer auf und blieb im Schlussdrittel ohne Gegentreffer, wobei zum Drittelauftakt Dominique Tilgner in Überzahl mit seinem dritten Treffer den wichtigen Impuls zum Sieg gab. Das letztlich aufgrund der Vielzahl der Strafen sehr zerfahrene letzte Drittel überstand die TSG trotz einer doppelten Unterzahlsituation torlos und konnte durch den Sieg mit den Badener in der Tabelle gleichziehen. Weiter geht es für die TSG erst nach dem Jahreswechsel mit der Auswärtsbegegnung gegen den FSV Schwenningen und am darauf folgenden Wochenende gegen den Tabellenführer aus Pforzheim.